Bündnis für Familie Heidelberg

Fit und gelassen durch den Parentrepreneurs Alltag

Parentrepreneurs – Netzwerktreffen am 6. Juli 2018 im Dezernat 16

Innere Ruhe und Gelassenheit – ein Zustand, den sich sicher viele Selbständige und besonders Parentrepreneurs wünschen. Aus diesem Grund stand das zweite Netzwerktreffen am 6. Juli 2018 genau unter diesem Motto. Diplom-Psychologin Wencke Gutreise stellte ihr Rezept für mehr Gelassenheit im Alltag vor.

Wenn wir Bedürfnisse permanent ignorieren, mit unseren Gedanken immer woanders als beim aktuellen Tun sind, nur auf die Mängel statt auf die erbrachte Leistung blicken und Negativem mehr Raum als dem Positiven geben – dann ist es schnell aus mit der Gelassenheit. Wie man dennoch trotz Stress und Hektik die Balance halten kann, stellte Wencke in ihrem kleinen Gelassenheitsprogramm vor. Wichtig aus ihrer Sicht sind dabei die zwei Säulen Körper, allen voran der Stoffwechsel, und Geist, hier vor allem die Haltung sich selbst und anderen gegenüber.

Das körperliche Wohl erreicht man unter anderem durch eine ausgewogene Ernährung („Mehr Nährstoffe als Füllstoffe!“), genügend Wasser zu trinken und ausreichend Bewegung. „Ein guter Stoffwechsel ist die Grundlage, denn wir brauchen Serotonin, damit es uns gut geht“, erläuterte Wencke. „Dieses Hormon wird im Dünndarm gebildet und eine gesunde Darmflora ist ungeheuer wertvoll.“ Welche positiven Auswirkungen gutes Atmen und Kauen auf unser Wohlbefinden haben, welche Hormone noch eine Rolle spielen und warum man den Blaufilter abends am Smartphone anmachen sollte – die ZuhörerInnen bekamen neben Hintergrundinformationen auch praktische Anregungen für das tägliche Leben.

Wencke betonte bei allen Tipps, dass es nicht um Perfektion geht, sondern jede/r für sich die Dinge auswählen soll, die sich realistisch in den Alltag integrieren lassen. Wer zum Beispiel bei der Ernährung auf Mehl oder Zucker verzichten möchte, kann sich das ja zu Beginn für einen Tag in der Woche vornehmen – das ist leichter als eine komplette Umstellung von heute und morgen. Generell war ihr Ratschlag: Trickst Euern inneren Schweinehund mit „Kleinigkeiten“ aus und überlegt Euch machbare Routinen. Drei Minuten Pause, vielleicht sogar mit Blick ins Grüne, können auch ein Kurzurlaub fürs Gehirn sein, ebenso wie positive Gedanken und Lob, das man sich selbst nach einer erledigten Aufgabe gibt.

Nach diesen Impulsen für den Geist kam auch noch der Körper an die Reihe. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen absolvierte Wencke einige Übungen zum Atmen und zur Entspannung von Schultern und Nacken. Rundherum gelassen ging ein kurzweiliges und informatives Netzwerktreffen zu Ende.

Herzlichen Dank an Wencke für ihren Vortrag und die Übungen. Wer Interesse an weiteren Informationen oder Kursen hat, kann sich gerne bei Wencke Gutreise melden. Ihre Webseite ist noch am Entstehen, daher erreicht ihr sie am besten per Mail unter info@idealistisch.de. Und eine kleine Vorankündigung: Im Herbst erscheint ihr Buch „Schweinehundflüstereien – Ein Schweinehund packt aus“.