Wiedereinstieg nach der Elternzeit

In der heutigen Zeit ist es in vielen Berufen fast unmöglich für eine längere Zeit komplett auszusteigen. Im Mutterschutz wie auch während der Elternzeit ist es deshalb ratsam, in aktivem Kontakt mit dem Arbeitgeber und Kollegen zu bleiben. Sich auch weiterhin über Trends und Veränderungen innerhalb der Branche oder dem Beschäftigungsfeld zu informieren ist von Vorteil.

 

Manche Unternehmen bieten im Rahmen ihrer familienfreundlichen Personalpolitik sogenannte Kontakthalteprogramme oder Wiedereinsteigerkurse an, um Mütter oder Väter in Elternzeit weiterhin an das Unternehmen zu binden. Gute Fach- und Führungskräfte sind rar und Wiedereinstiegsangebote eine Investition, die sich auszahlt.

 

Das Auffrischen, Anpassen oder Erweitern der beruflichen Kenntnisse z.B. durch den Besuch von Weiterbildungskursen ist für Mütter und Väter während der Familienpause ein sinnvoller Weg, um sich frühzeitig und selbständig auf den anstehenden Wiedereinstieg vorzubereiten. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

 

Bei der Jobsuche sind Wiedereinsteiger oftmals im Wettbewerb mit Kinderlosen benachteiligt. Besondere Beachtung sollte deshalb die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen finden.

 

Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer

 

Berufsrückkehrerinnen oder Berufsrückkehrer sind Frauen und Männer, die ihre Erwerbstätigkeit wegen der Betreuung und Erziehung von aufsichtsbedürftigen Kindern oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger unterbrochen haben und nach einer bestimmten Zeit  (spätestens 1 Jahr nach Ende der Betreuungs- bzw. Erziehungszeit) in die Erwerbstätigkeit zurückkehren wollen.

 

Frauen und Männer, die ihre Berufstätigkeit aufgrund von Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen für mehr als ein Jahr unterbrochen haben, können nach den Bestimmungen des SGB III als Berufsrückkehrer Unterhaltsgeld beziehen und an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen.

 

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Agentur für Arbeit Heidelberg
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