Betriebliche Fortbildung 'Angehörigenpflege von A-Z' mit großer Resonanz gestartet

30.04.2012

Um Beschäftigte dabei zu unterstützen, Pflege und Beruf zu vereinbaren, bieten Akteure des 'Bündnis für Familie Heidelberg' ihren Beschäftigten nun eine betriebliche Fortbildung an. In sieben Veranstaltungen zwischen März und November 2012 geben Expertinnen und Experten Auskunft rund um die Pflege.

 

"Anruf. Mein Vater ist im Krankenhaus": Den Auftaktworkshop von Bärbel Fabig, Amt für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg' am 07. März 2012 besuchten mehr als 50 Beschäftigte der Bündnisakteure. Dabei ging Bärbel Fabig intensiv auf Fragen ein wie "Was sind die ersten Schritte, wenn eine Pflegesituation auftritt und wo finde ich Untertsützung?" oder "Was kommt auf mich zu und wie organisiere ich den Alltag?".  Aufgrund der offenen Atmosphäre und des Workshopcharakters konnten die TeilnehmerInnen zudem aktiv ihre individuellen Fragen einbringen, was zahlreich genutzt wurde.   

 

"Meine Mutter fragt mich: Wer sind Sie?": Dass das Thema Demenz für viele Beschäftigte von besonderen Interesse ist, zeigte sich beim zweiten Workshop am 19. April 2012, der von mehr als 60 Beschäftigten besucht wurde. Monika Hanke vom Psychatrischen Zentrum Nordbaden ging dabei intensiv auf das Krankheitsbild Demenz ein. Auf anschauliche Weise zeigte sich anhand vieler Beispiele, wie man mit der Wesenveränderung umgehen kann und wie man als Pflegender mit der großen Herausforderung zurecht kommt kann. „Unterstützung bei Depression und Ängsten im Alter“ thematisierte der dritte Workshop von Antonia Scheib-Berten, Medizinische Fakultät Mannheim.

 

Bis November 2012 folgen die Themen „Wie schütze ich mich selbst in der Pflege?“, „Praktische Hilfen im Pflegealltag“, „Vorsorge“ und „Finanzielle und rechtliche Aspekte“. Mehr zu dein einzelnen Modulen finden Sie hier

 

Die Fortbildungsreihe ist ein Kooperationsprojekt der Bündnisakteure Amtsgericht Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg, Heidelberger Dienste gGmbH, SAP AG, Stadt Heidelberg, Universität Heidelberg und Universitätsklinikum Heidelberg. "Der große Zuspruch zur Veranstaltungsreihe zeigt, wie wichtig Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind und welche Brisanz das Thema hat. Mit der betrieblichen Fortbildungsreihe, die während der Arbeitszeit stattfindet zeigen die Akteure, dass das Thema keine Privatangelegenheit ist und brechen damit ein Tabu auf", so Bündniskoordinatorin Aline Moser.


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