Bündnis für Familie Heidelberg

Hotline „HeiHiels“: 01805 365690

Projekt „HeiHiels“, Heidelberger Hilfe in extremen Lebenssituationen, startet am 13. Juli 2009

Am 13. Juli startet ein neues Projekt des Bündnisses für Familie Heidelberg: „HeiHiels“, Heidelberger Hilfe in extremen Lebenssituationen.

Wer kümmert sich um Haus und Hund, wenn man unerwartet beruflich weg muss? Wer kümmert sich um den Nachwuchs, wenn ein plötzlicher Krankenhausaufenthalt ansteht und das private Netzwerk ausfällt oder nicht vorhanden ist? Wer kann bei der Betreuung des pflegebedürftigen Großvaters kurzfristig bei einer Nachtwache einspringen?

In solch extremen Lebenssituationen kommt „HeiHiels“ zum Einsatz. 24 Stunden ist dafür die Hotline 01805 365690 (14 Cent/Minute aus dem Fetznetz) geschaltet. Hier gibt es schnelle und unbürokratische Hilfe.

Nach einer kurzen automatischen Ansage nimmt ein Call-Center-Agent den Anruf persönlich entgegen und klärt im Gespräch Anliegen und Dringlichkeit. Je nach Situation stellt der Agent direkt einen persönlichen Kontakt zwischen dem Anrufenden und dem entsprechenden HeiHiels-Partner her oder sorgt für einen Rückruf.

Rund um die Uhr können hier folgende Leistungen abgerufen werden: Haus- und Wohnservice, Versorgung der Wohnung bei Abwesenheit, Pflege- und Behandlungspflege (Nachtbereitschaft, Sitzwache), Kinderversorgung, Kurzzeitpflege, Tierversorgung und anderes mehr. Der Service der Hotline ist kostenfrei, die Abrechnungen der einzelnen Folgeleistungen erfolgt direkt über die HeiHiels-Partner.

Initiator von HeiHiels ist die AG „Notfallpflege“ innerhalb des Bündnisses für Familie. Folgende Partner engagieren sich hier: Ambulante Nachtpflege Daheim gGmbH, Betreuungsservice Simon, Betreuung und Pflege DAHEIM gGmbH, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg e.V, Dogsitting Verband für Haustierbetreuung, Familienpflege Mobil Heidelberg gGmbH und „Frauen pflegen Frauen“.

Flyer zu HeiHiels liegen in öffentlichen Institutionen und Bürgerämtern aus. Weitere Infos gibt Bärbel Straub-Krieg von „Frauen pflegen Frauen“, Telefon 06221 970361, E-Mail: fpf@vbi-heidelberg.de und unter www.hddienste.de/buendnis/. (ck)

(QUelle: Stadtblatt online Nr. 28 von 8.7.2009)