Bündnis für Familie Heidelberg

Bundesfamilienministerium lobt Heidelberg

Bündnis für Familie wurde ausgezeichnet – Neuer Schwerpunkt: Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

Auch in diesem Sommer stehen Schulkinder in Heidelberg vor der Qual der Wahl: Soll es Capoeira sein oder Fußball? Oder doch lieber Hockey? Mit dem Sportferienangebot „FerienChamps“ stellt das Lokale Bündnis für Familie bereits zum dritten Mal gemeinsam mit dem Sportkreis Heidelberg und der Stadt ein verlässliches, ganztägiges Ferienbetreuungsprogramm auf die Beine. Ab diesem Sommer unterstützt das Bündnis Eltern von Schulkindern auch mit einem völlig neuen Projekt: dem „FerienTicket“.

Dieses Engagement bekam nun Lob von höchster Stelle: Das Bundesfamilienministerium wählte die Heidelberger zum „Bündnis des Monats März“. „Das Heidelberger Bündnis zeichnet das breite Spektrum an Lösungen aus, mit dem es Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt“, sagt Friederike Woermann-Seiger von der Fachberatung der Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“. „Mit seinen über 240 Akteuren aus 130 Unternehmen, lokalen Institutionen, Verwaltung und Politik hat das Heidelberger Bündnis ein außergewöhnlich starkes Netzwerk geschaffen, das Familien in ganz unterschiedlichen Situationen hilft.“
So bietet das Lokale Bündnis mit seinen Partnern zum Beispiel Ausbildungsplätze in Teilzeit an, die gerade alleinerziehenden Mütter beim Wiedereinstieg in den Beruf helfen. Mit dem Notfallbetreuungsangebot „HeiHieLS“ unterstützt das Bündnis Familien, die durch einen unvorhergesehenen Krankheitsfall Hilfe im Haushalt oder bei der Betreuung brauchen. Auch für Paare, bei denen beide eine berufliche Karriere verfolgen, hat das Bündnis Lösungen erarbeitet – zum Beispiel die Jobbörse „Dual Career“.

Ganz aktuell thematisiert das Bündnis die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Am Donnerstag, 31. März, gibt es eine Podiumsdiskussion dazu: „Was können Arbeitgeber für ihre pflegenden Beschäftigten tun?“ Darüber diskutieren Oberbürgermeister Eckart Würzner, DKFZ-Vorstand Professor Otmar D. Wiestler, Benita von Kettler (Auditorin der berufundfamilie Service GmbH), Eva Schulte (Kompetenzzentrum „Beruf und Familie“ Baden Württemberg) und Manfred Zach (Landes Familienministerium) von 16 bis 18 Uhr im Technologie-Park (Conference Center, Im Neuenheimer Feld 582).

(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 28.03.2011)