Bündnis für Familie Heidelberg

Regionsweit mit Familienfreundlichkeit punkten – Die Lokalen Bündnisse für Familie der Metropolregion Rhein-Neckar arbeiten zusammen

Die 17 Lokalen Bündnisse für Familie aus der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) haben sich unter dem Dach des Forums „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ der MRN zu einem gemeinsamen Arbeitskreis zusammengeschlossen und setzen sich in diesem Rahmen regionsweit für Familienfreundlichkeit ein. Ziel der Kooperation ist es, den Informationsaustausch zwischen den Akteuren zu verbessern, neue Möglichkeiten der verstärkten Zusammenarbeit auszuloten und gemeinsame Projekte in der Region auf den Weg zu bringen. Erstes gemeinsames Projekt des neuen Arbeitskreises ist das Familienfreundlichkeitslabel „Still- und Wickelpunkt“, das im Sommer 2009 regionsweit eingeführt wurde.

Die Auszeichnung erhalten Geschäfte und gastronomische Betriebe, die eine geeignete Sitzgelegenheit für stillende Mütter und/oder eine Wickelmöglichkeit nach vorgegebenen Qualitätsstandards anbieten. Die Einhaltung dieser Standards wird vor der Vergabe des Labels von den Lokalen Bündnissen vor Ort geprüft. Im September 2009 war es bereits an 80 Schaufenstern und Eingängen zu sehen – ein grüner Aufkleber weist auf Stillpunkte, ein blauer auf Wickelpunkte hin. Das Konzept hierfür wurde von der Weinheimer Elterninitiative entwickelt, die im Lokalen Bündnis Weinheim mitarbeitet. Im Arbeitskreis bereiteten die Lokalen Bündnisse Eberbach, Haßloch, Heidelberg, Mannheim und Weinheim gemeinsam mit dem Bündnis für Familie der Metropolregion Rhein-Neckar die regionsweite Einführung des Labels vor. Unterstützt werden sie dabei von der Weinheimer Elterninitiative, der Werbegemeinschaft Mannheim City und dem Einzelhandelsverband Nordbaden.

Das Projekt sowie die Arbeit des Forums „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ wird finanziert von der BASF, IHK Rhein-Neckar, Initiative für Beschäftigung, John Deere, MVV, Pfalzwerke und Roche. Das Konzept ist bewusst so angelegt, dass es problemlos von weiteren Bündnispartnern und Kommunen übernommen werden kann und gleichzeitig nicht auf die Bereiche Einzelhandel und Gastronomie beschränkt bleiben muss. Auch öffentliche Einrichtungen und Unternehmen anderer Branchen können das Familienfreundlichkeitslabel bei den beteiligten Familienbündnissen anfragen.

(Quelle: Lokale Bündnisse für Familie, 24.6.2011)