Bündnis für Familie Heidelberg

Mein Handbuch: Wiedereinstieg

Broschüre des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ unterstützt Frauen beim Wiedereinstieg

Frauen haben ihre Gründe, wieso sie aus der Erwerbstätigkeit ausgeschieden sind und sich familiären Aufgaben gewidmet haben. Sie sind es überwiegend, die ihre Erwerbstätigkeit für die Familie unterbrechen.

Frauen die überlegen, wie sie ihren Wiedereinstieg konkret angehen können, können das „Handbuch: Wiedereinstieg“ zu ihrem persönlichen Kompass machen – ein Arbeitsheft, das fit für den Wiedereinstieg macht.

Kompakt, klein und jederzeit zur Hand, begleitet es Wiedereinsteigerinnen mit Tipps und Übungen. In den Kapiteln Wiedereinstieg, Zeitmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Weiterbildung wie auch Bewerbung sind vielfältige Informationen, Adressen und Angebote von Heidelberger Institutionen gebündelt. Ergänzt wird diese Zusammenstellung durch die Rubrik „Familienwissen“, die von Müttern mit Migrationshintergrund erarbeitet wurden.

Mit dem „Handbuch: Wiedereinstieg“ möchten die Bündnisakteure Agentur für Arbeit Heidelberg, Jobcenter Heidelberg, Heidelberger Dienste gGmbH und Amt für Chancengleichheit Frauen unterstützen, beruflich wieder einzusteigen. In der Familienphase haben sie viele neue und wichtige Fähigkeiten erlernen. Davon profitieren nicht nur die Frauen selbst sondern auch die Arbeitswelt, die gut qualifizierte Fachkräfte suchen.

Die Broschüre ist beim ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ erhältlich. Zudem kann sie online unter www.familie-heidelberg.de abgerufen werden.

Das Handbuch können Sie hier downloaden.

Neuer Flyer zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege 2017

Für Angehörige sorgen und Erwerbstätig sein…dies stellt für viele Menschen eine große Herausforderung dar. Dabei gilt es eine gute Balance zwischen Arbeit, Familie und Pflege zu finden. Mit den seit 2015 geltenden Neuregelungen im Familienzeitgesetz und Pflegezeitgesetz wurde die Vereinbarkeit von pflegenden Angehörigen weiter unterstützt, indem die Leistungen leistungsfähiger, individueller und passgenauer aufgesetzt wurden. Zum 1.1.2017 sind zentrale Elemente des zweiten Pflegestärkungsgesetzes in Kraft getreten. Der zum 1.1.2017 aktualisierte Flyer zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege zeigt auf, was sich u.a. hinter dem nun neu eingeführten Begriff der „Pflegegrade“ versteht.

Entsprechende Neuerungen des zweiten Pflegestärkungsgesetzes stehen auch im Fokus des „Fachvormittags: Pflegestärkungsgesetze“ am 15. Februar 2017. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Willkommen. In Heidelberg.

Broschüre des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ unterstützt Unternehmen bei der Personalgewinnung

Heidelberg als familienfreundliche Wissenschaftsstadt ist als Arbeits- und Wohnort dynamisch und traditionsreich zugleich und mit seiner Unternehmensstruktur attraktiv für Bewerberinnen und Bewerber.

Um im Rahmen ihrer Personalgewinnungsstrategie Bewerberinnen und Bewerber auf die Stärken des Wirtschaftsstandortes und die hohe Lebensqualität vor Ort aufmerksam zu machen, können Arbeitgeber auf die Broschüre „Willkommen. In Heidelberg.“ des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ zurückgreifen.

Heidelberger Unternehmen können diese Broschüre einsetzen und damit im Wettbewerb um Fachkräfte punkten, denn sie umreißt neben den Themen Kinderbetreuung und Bildung auch die Bereiche Lebensqualität, Wohnen und Generationenfreundlichkeit.

Bei der Publikation „Willkommen. In Heidelberg.“ handelt es sich um ein Angebot von Unternehmen für Unternehmen. Vier Heidelberger Arbeitgeber – das Universitätsklinikum Heidelberg, die Stadtwerke Heidelberg GmbH, die Volksbank Kurpfalz H + G BANK eG und die Heidelberger Dienste gGmbH – haben die Broschüre gemeinsam im Rahmen des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ entwickelt.

Martina Weihrauch, Beauftragte für Chancengleichheit am Universitätsklinikum Heidelberg dazu: „Wir vier Unternehmen verfügen über viel Erfahrung bei der Personalgewinnung und wissen, worauf es Bewerberinnen und Bewerbern bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ankommt. Dies spiegelt die Broschüre wieder“.

Das Besondere an der Broschüre „Willkommen. In Heidelberg.“ ist, dass jeder Arbeitgeber unternehmensspezifische Informationen – beispielsweise über betriebsinterne Maßnahmen für eine familienbewusste Personalpolitik – in die integrierte kleine Dreieckstasche der Broschüre einfügen kann.

Heidelberger Unternehmen können die Broschüre bei Patricia Röser vom ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ per Telefon unter 06221 141017 oder per Mail unter roeser@hddienste.de bestellen.

Alternativ kann die Broschüre auch auf der Internetseite des Heidelberger Bündnisses in elektronischer Form abrufen und herunterladen werden. Da Heidelberger Unternehmen nicht nur in Deutschland sondern auch im Ausland Fachkräfte suchen, steht online auch eine englische und eine spanische Version der Broschüre zum Download bereit.

Weitere 18 Pflegelotsen nehmen ihre Arbeit auf

Ein Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

pflegelotse_2016-1Innerhalb der letzten drei Jahre haben sich über 60 Beschäftige aus Heidelberg und Umgebung zum „Betrieblichen Pflegelotsen“ fortbilden lassen und stehen ihren Kolleginnen und Kollegen von nun an im Unternehmen als AnsprechpartnerIn zum Thema Angehörigenpflege zur Verfügung.

Laut ZQP Report 2016 sind aktuell 2,5 Mio. Menschen in Pflegestufen, weitere 7,9 Mio. Menschen haben erhebliche Einschränkungen noch ohne Einstufung in die Pflegestufe. Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass durch die demografische Entwicklung in Deutschland die Zahl der Pflegebedürftigen bis zum Jahr 2050 auf ca. 4,5 Mio. Pflegebedürftige ansteigen wird. Immer mehr Beschäftigte müssen zukünftig die Pflege eines Angehörigen mit ihrer Berufstätigkeit vereinbaren. Derzeit sind es bereits 13% der Beschäftigten, von diesen sich 80% psychisch und physisch erschöpft fühlen bzw. ca. 33% selbst erkranken. Für Unternehmen ein immer wichtiger werdender Wirtschaftsfaktor.

Ein Pflegefall tritt häufig unerwartet auf und verändert nicht nur das Leben der Pflegebedürftigen sondern auch das der Angehörigen, die sich innerhalb kürzester Zeit den neuen Herausforderungen stellen müssen. Hilfreich sein kann nun Unterstützung in Form von schneller und konkreter Auskunft über betriebliche und externe Möglichkeiten und Angebote. Laut ZQP Report 2016 kommunizieren jedoch geschätzte 33% der berufstätigen pflegenden Angehörigen ihre familiäre Pflegesituation am Arbeitsplatz nicht, hier setzt der betriebliche Pflegelotse an.

Im Bedarfsfall kann der betriebliche Pflegelotse als erste Anlaufstelle für Betroffene im Unternehmen fungieren und eine wertvolle Lotsenfunktion übernehmen. Der Pflegelotse ist somit Ansprechpartner für Beschäftigte beim Thema Pflege, bündelt wichtige Informationen zum Thema Beruf und Pflege, ist Kontaktperson für Beschäftigte in der Pflegezeit und fördert dadurch eine familienfreundliche Unternehmenskultur.

Den vollständigen Presseartikel können Sie hier nachlesen.

‚Bündnis für Familie’ startet „Väter Kampagne“

Roll-up_JGS 1_lowAm 9. November 2016 fand die Auftaktveranstaltung zum Thema „Väter“ mit Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs „Grafik und Design“ an der Johannes-Gutenbergschule statt. Dies ist das zweite Kooperationsprojekt nach der erfolgreichen Wanderausstellung zum Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“.

Die neu gegründete Arbeitsgruppe mit Akteuren aus dem ‚Bündnis für Familie Heidelberg’, wie die Stadtwerke Heidelberg, das Universitätsklinikum Heidelberg und die Heidelberger Dienste, diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern die Frage: Wie wollen Männer ihre Arbeit und ihr Leben gestalten? Wie sieht die Realität für Väter in den Unternehmen aus hinsichtlich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie?

Mit diesem Kooperationsprojekt wollen wir eine Plakatkampagne anstoßen, die das Bild des engagierten Vaters zugunsten einer väterfreundlichen Unternehmenskultur sichtbar macht. Freuen Sie sich schon jetzt auf die ersten Ergebnisse ab Frühjahr 2017.