Bündnis-Lounge „Gesundheitskompetenz und Gesundheitsvorsorge“ am 21.10. von 14-16 Uhr

Nach längerer Coronapause freuen wir uns sehr, Sie zu unserer nächsten Bündnis-Lounge einladen zu können. Und wir bieten Ihnen gleich zwei echte Highlights:

  • Frau Stefanie Jansen, Heidelbergs nicht mehr ganz neue, aber umso engagiertere Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit
  • Frau Prof. Dr. Jana Jünger, Internistin, Expertin für Kommunikation und interprofessionelle Zusammenarbeit in den Gesundheitsberufen und Mitglied der Studiengangsleitung Master of Medical Education der Universität Heidelberg.

Frau Bürgermeisterin Jansen wird die Bündnis-Lounge eröffnen und sich und ihre Arbeit vorstellen.

Frau Prof. Dr. Jünger wird in einem Impulsvortrag darlegen, warum es sich in diesen Zeiten lohnt, in die Gesundheitskompetenz und Gesundheitsvorsorge unserer Beschäftigten zu investieren und welche Möglichkeiten sich hierbei Arbeitgebern bieten.

Die Bündnis-Lounge findet am Donnerstag, 21.10.2021 von 14.00 bis 16.00 Uhr im Dezernat 16, Foyer 1, Emil-Maier-Str. 16, 69115 Heidelberg statt. Eine Anmeldung ist erforderlich, per Mail an tesfay@hddienste.de oder Tel. 06221 141016.

Nutzen Sie gerne die Gelegenheit, sich – bei einem kleinen Snack – mit anderen Bündnisakteuren über aktuelle Herausforderungen aus ihrem Unternehmen und ihrem Arbeitsalltag auszutauschen, Themen zu identifizieren, die es lohnt anzugehen und die neuesten Projekte aus dem „Bündnis für Familie Heidelberg“ kennenzulernen.

Pflegelotsen-Qualifizierung am 28.10.2021

Ein Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege 

Die nächste Qualifizierung zum betrieblichen Pflegelotsen findet am 28. Oktober 2021 statt. Je nach aktueller Infektionslage sowie Hygiene- und Kontaktbeschränkungen wird die Qualifizierung Online oder in Präsenz in den Räumen der Heidelberger Dienste gGmbH Hospitalstraße 5, 69115 Heidelberg stattfinden.

In der Fortbildung werden alle wesentlichen Informationen vermittelt, die Pflegelotsen benötigen, um Beschäftigte im Bedarfsfall bei der Orientierung zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem gesetzliche Rahmenbedingungen, zentrale Angebote und Anlaufstellen vor Ort, Überblick über Pflegeformen/-möglichkeiten, Gesprächsführung und Kommunikation und die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Teilnahme ist für Heidelberger Unternehmen kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Unternehmen aus anderen Städten und Gemeinden berechnen wir einen Unkostenbeitrag von 90 Euro.

Für Anmeldungen und Rückfragen steht Ihnen Sophia Tesfay unter tesfay@hddienste.de und 06221 1410-16 zur Verfügung.

Virtuelles Barcamp für internationale Studierende und regionale Unternehmen

Die Pandemie hat die Fachkräfte von Morgen und Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Themen wie New Work, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind wichtiger als je zuvor, um sich für die Zukunft zu wappnen. 

Welche Lösungen brauchen wir für Digitalisierung, neue Arbeitswelt und Nachhaltigkeit? Wie können die Bereiche gewinnbringend miteinander verzahnt werden? Diesen und weiteren Fragen stellen sich internationale Studierende und regionale Unternehmen im virtuellen Barcamp am 21. Oktober 2021. Das Welcome Center Rhein-Neckar lädt von 14 bis 18 Uhr unter dem Motto „RESTART – Digitalization – New Work – Sustainability“ zu einem konstruktiven Austausch in offener Gesprächsatmosphäre ein.

Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen können ihre eigenen Themen, Zukunftsfragen und Herausforderungen mitbringen und in Sessions mit internationalen Studierenden und Teilnehmenden anderer Unternehmen bearbeiten.

Das Barcamp ist kostenfrei. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich: https://www.welcomecenter-rn.de/barcamp/

Netzwerkveranstaltung „Frauen in der Arbeitswelt – Vereinbarkeit und Durchsetzungsstrategien“

Am 14. Oktober um 18:30 Uhr veranstalten die ‚Parentrepreneurs – selbständig mit Kind‘ im Rahmen der Frauenwirtschaftstage einen Netzwerkabend unter dem Motto: „Frauen in der Arbeitswelt – Vereinbarkeit und Durchsetzungsstrategien“.

Im Café Leitstelle im Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum, Emil-Maier-Str.16, 69115 Heidelberg, erzählen Sigrid Hasenbank (Key Account Manager, Freudenberg Sealing Technologies GmbH & Co. KG), Stephanie Hafendörfer (Senior Account Manager, Scheer GmbH), Petra Mazreku (Geschäftsführerin und Prokuristin, Mazreku Bau GmbH) und Caroline Trost (Geschäftsführerin, LOOQ GmbH), wie ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingt und auf welche Durchsetzungsstrategien sie in ihrem beruflichen Alltag zurückgreifen.

Bei einem Snack wird es an diesem Abend auch genügend Raum und Zeit für Diskussionen und Networking geben.

Der Unkostenbeitrag für Speisen und Getränke beläuft sich auf 18,00 Euro.

Um Anmeldung bis zum 11. Oktober über info@familie-heidelberg.de wird gebeten.

Die Parentrepreneurs, die 2017 unter dem Dach des Bündnis für Familie Heidelberg entstanden sind, sind ein Netzwerk von Selbstständigen mit Kindern aus Heidelberg und Umgebung, die sich mit anderen Selbstständigen aus der Region vernetzen.

 

Starke-Familien-Checkheft des BMFSFJ

Der Familienalltag kann manchmal kompliziert sein. Die Anträge für Familienleistungen müssen es nicht sein.

Familien haben Anspruch auf vielfältige Unterstützungsangebote, z.B. Kindergeld, Elterngeld, Kinderzuschlag, Leistungen der Bildung und Teilhabe und vieles mehr. In einem Checkheft hat das Bundesfamilienministerium die staatlichen Unterstützungsangebote kurz und übersichtlich zusammengefasst. Weitere Informationen zu bundesweiten Familienleistungen finden Sie hier.

 

Folge 28: Im Gespräch mit Elisabeth Krämer

In dieser Folge war Elisabeth Krämer, Bundestagskandidatin der SPD für den Wahlkreis Heidelberg und Bergstraße, zu Gast. Sie ist ist 28 Jahre, lebt in Walldorf und von Beruf Schreinerin. Wahlkampf in Corona-Zeiten, das heißt für Frau Krämer kreative Wege finden, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel durch ihre Eiswagentour und Formate wie bike&talk und pizza&politik.

Aber wie kam Frau Krämer eigentlich zur SPD und was war ihre Motivation, den Schritt in die Politik zu gehen? Was hat aus ihrer Sicht in der Corona-Zeit gut funktioniert und in welchen Bereichen wurden Dinge versäumt? Für welche Vereinbarkeits- und Gleichstellungsthemen möchte sich Frau Krämer in Zukunft einsetzen? Das und vieles mehr erfahren Sie in der aktuellen Folge.

Alternativ können Sie sich den Podcast auch über Spotify anhören. Alle vergangenen Folgen finden Sie hier.

Weltkindertag 2021: Interview mit Oberbürgermeister Würzner

Jedes Jahr am 20. September feiern wir in Deutschland den Weltkindertag. Dieser Tag soll auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen und einen besonderen Fokus auf ihre Wünsche und Bedürfnisse legen. Wir haben uns diesen Tag zum Anlass genommen, um mit Oberbürgermeister Würzner, unter dessen Schirmherrschaft das Bündnis vor 14 Jahren gegründet wurde, über die aktuelle Situation von Kindern und Familien zu sprechen.

Herr Würzner, die Corona-Zeit war und ist besonders für Familien und Kinder eine schwierige Zeit. Mit Blick auf den Herbst sorgen sich viele Eltern und befürchten erneute Schul- und Kitaschließungen. Können Sie Eltern hier beruhigen? Und was können wir alle als Stadtgesellschaft und die Stadt bzw. Politik – neben den empfohlenen Hygieneregeln – dafür tun, um so eine Situation zu vermeiden?

Die Familien hatten in den letzten Monaten enorme Belastungen und viel Unsicherheit zu verkraften. Es ist verständlich, dass sie sich um die weitere Entwicklung sorgen. Die Situation heute ist allerdings eine andere als noch vor einem Jahr: Wir haben gelernt, mit der Pandemie besser umzugehen und vor allem: es gibt Impfstoffe, die uns schützen und die nun auch für Jugendliche ab 12 und vielleicht auch bald für Jüngere zur Verfügung stehen. Wir arbeiten hier eng mit den Schulen und hiesigen Kinder- und Jugendärzten zusammen, um Jugendlichen, die noch keine Impfung haben, niederschwellige Impfangebote zu machen. Denn jede Impfung hilft, den Schulbetrieb zu sichern. Es gibt mittlerweile eine Routine mit Tests und Hygieneregeln an den Kitas und Schulen, aber auch im Freizeitbereich. So konnten wir in diesem Sommer tatsächlich mit 170 Angeboten ein pralles Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche anbieten, das nahezu an Zeiten vor Corona erinnert hat.

Wir sind dabei weitere Luftfiltergeräte für Klassen- und Fachräume anzuschaffen und dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden. Und wie oft liegt in Krisen immer auch eine Chance: So hat die Pandemie die Digitalisierung an den Schulen beschleunigt: wir haben durch eigenes finanzielles Engagement, optimale Ausnutzung von Förderprogrammen und großartige Spenden unter anderem der Familie Marguerre eine beispielhafte Ausstattung und Versorgung mit digitalen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte erreicht. Die personelle Ausstattung des städtischen Teams der Schul-IT ist deutlich gewachsen, Schulen haben eine Hotline und individuelle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Bis Ende des Jahres werden alle Schulen in städtischer Trägerschaft ans Glasfasernetz angebunden oder mit Richtfunk ausgestattet sein. Alles in allem sind wir deutlich weiter als noch vor einem Jahr, kriseneresistenter könnte man sagen. Das wird Familien entlasten.

Auch Jugendliche und junge Erwachsene mussten in der Pandemie auf vieles verzichten, was die Jugend ausmacht. Und dabei geht es natürlich nicht nur um Partys, sondern auch um geschlossene Sport- und Musikvereine, abgesagte Abschlussfeiern und Klassenreisen und allgemein weniger Kontakt zu Gleichaltrigen. Denken Sie wir müssen uns um die aktuelle Generation der Jugendlichen langfristig Sorgen machen? Und was braucht es, um für Jugendliche einen guten Ausgleich zu schaffen und eine Corona-Lethargie zu verhindern?

Unbestritten hatten Jugendliche mit am meisten unter den Folgen der Corona-Pandemie zu leiden. Das muss man klar so sagen. Aber was für mein Empfinden viel zu wenig gesehen wird, ist, dass Jugendlichen auch eine besondere Stärke bewiesen haben, auf die sie stolz sein können. Selbstorganisation, Durchhaltevermögen und Solidarität sind Fähigkeiten, die diese junge Generation ganz besonders auszeichnen. Es ist jetzt an der Stadtgesellschaft sich Jugendlichen gegenüber auch solidarisch zu zeigen, ihnen Räume für echte soziale Kontakte zu ermöglichen, ihnen etwas von der Freiheit zurückzugeben, die wir doch alle mit diesem Lebensabschnitt verbinden. Dazu stehe ich im engen Dialog mit den Jugendlichen und im Sommer haben wir mit dem Feierbad ein erfolgreiches Exempel zum Laufen gebracht, das der Anfang von weiteren Projekten sein soll.

Im September war wieder Ausbildungsstart, für Ausbildungsunternehmen und Schüler ist es gerade aber natürlich nochmal erschwert, zusammen zu finden. Eine weitere Herausforderung also für Jugendliche, die sich am Übergang von Schule zu Beruf befinden. Was würden Sie sagen, lohnt sich das Ausbilden auch in Corona-Zeiten und auch in Branchen, die schwer von der Pandemie getroffen wurden?

Eine gute Ausbildung ist die beste Grundlage für die eigene Zukunft. Das ist jetzt wichtiger denn je. Und sie lohnt sich auch in Branchen, die von der Coronakrise besonders betroffen sind. Zum Beispiel die Gastronomie: Hier ist die Nachfrage riesig, qualifiziertes Personal wird händeringend gesucht. Und selbst in Branchen wie Eventmanagement, die jetzt erst wieder langsam anlaufen, sind wir bald wieder bei vollen Auftragsbüchern. Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für die Zukunft, für den Einzelnen genauso wie für die Unternehmen. Übrigens: Bei unseren digitalen Ausbildungstagen im Oktober gibt es deshalb wieder die Chance für Jugendliche, Berufe kennenzulernen und mit Unternehmen in Kontakt zu treten.

Schritt für Schritt kehrt das gesellschaftliche Leben zur Normalität zurück und auch die Zeit nach der Corona-Pandemie rückt in den Blick. Es gibt zum Beispiel schon einige Aufholprogramme für Schülerinnen und Schüler. Was ist aus Ihrer Sicht in den nächsten Monaten besonders wichtig, um verpasstes nachzuholen und Lücken zu schließen?

In der Corona-Pandemie sind in der Tat Lernlücken entstanden. Das hat man schon in Ferienzeiten über Programme wie die Lernbrücken versucht aufzufangen. Auch unsere kommunalen Förderprogramme wie das Heidelberger Unterstützungssystem Schule oder die Sprachförderung sind in diesem Schuljahr wieder angelaufen. Die Ausstattung der Schulen mit genügen Lehrpersonal ist ganz wichtig. Da ist das Land gefragt. Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Lücke im sozialen Umgang wieder zu schließen, den Kindern Präsenzunterricht und echte Kontakte zu ermöglichen, sie wieder als Gruppe zusammenzuführen und interagieren zu lassen. Ich glaube, das müssen manche, die etwa in der Coronazeit die Klasse oder Schule gewechselt haben, erst wieder neu lernen. Dass wir sozialpädagogisch und psychologisch geschultes Personal wie die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an allen Schulen haben, ist da besonders hilfreich.

Herr Würzner, vielen Dank für das Gespräch und die positiven Aussichtung. 

Bildquelle: Deutsches Kinderhilfswerk e.V. / https://www.kindersache.de/weltkindertag 

BIWAQ-Messe am 21. September für Arbeitssuchende

Seit 2019 qualifiziert das Projekt „Hasenleiser – Fit für die digitale Zukunft – Qualifizierung, Beschäftigung und Nahversorgung im Stadtteil“ Arbeitsuchende ab 27 Jahren praxisnah und macht sie fit für den Arbeitsmarkt. Am Dienstag, 21.09.2021 von 10 – 14 Uhr findet im Rahmen des Projektes die BIWAQ-Messe im Mehrgenerationenhaus Rohrach (Heinrich-Fuchs-Straße 85, Heidelberger-Rohrbach) statt.

Nach der Begrüßung durch Frau Bürgermeisterin Stefanie Jansen, einem kurzen Rückblick aus Projekt- und Teilnehmersicht sowie einer kurzen Vorstellung der Beratungs- und Qualifizierungsangebote der Projektpartner von habito e.V., dem Caritasverband und den Heidelberger Diensten, gibt es ab 10:30 Uhr Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Die Messe wird durch ein BIWAQ-Catering begleitet, für musikalische Unterhaltung sorgt die lokale Band neomore.

Neben Gesprächsmöglichkeiten mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projekts und Beratungsangeboten für Arbeitssuchende rund um Job und Bewerbung gibt es die Möglichkeit neue Bewerbungsbilder zu erstellen, einen Fahrradcheck, eine Stromsparberatung und weitere attraktive Angebote, nicht nur für Arbeitsuchende.

Die BIWAQ-Messe richtet sich an Arbeitsuchende und Kleinunternehmen und nicht zuletzt an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, örtlichen Institutionen und Vereinen wie Sie – kommen den lokalen Netzwerken in der Stadtteilentwicklung doch eine besondere Bedeutung zu.

Folge 27: Im Gespräch mit Dr. Franziska Brantner

In dieser Folge war Dr. Franziska Brantner zu Gast, die seit 2013 den Wahlkreis Heidelberg im Bundestag vertritt und aktuell als Spitzenkandidatin der Grünen Baden-Württemberg erneut für den Bundestag kandidiert.

Und darüber haben wir gesprochen:

  • Was bedeutet Vereinbarkeit von Beruf und Familie für eine alleinerziehende Bundestagsabgeordnete und wie lässt sich dies mit zwei Wohnsitzen organisieren
  • Was hat es mit der Initiative „Eltern in der Politik“ auf sich? Nur zwei Stichworte: Kinderzimmer statt Raucherzimmer und parlamentarisches Mittagessen statt parlamentarischem Abend
  • Was ist in den letzten 17 Monaten für Familien gut gelaufen und wo waren Defizite und was nehmen wir daraus für die Zukunft mit?
  • Für welche Themen in Bezug auf Familienpolitik und Gleichstellung möchte sich Frau Brantner in den nächsten Monaten und Jahren einsetzen? Elterngeld-Reform und Frauenquote sind dabei nur zwei Themen

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Elterngeld: Änderungen zum 01.09.2021

Das Elterngeld ist die bekannteste und beliebteste Familienleistung in Deutschland. Zum 01.09.2021 treten Änderungen in Kraft, die das Ziel haben, Familien mehr zeitliche Freiräume zu verschaffen und die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeiten weiter zu unterstützen. Das Gesetz enthält verschiedene Bausteine und Maßnahmen, so zum Beispiel:

  • Mehr Teilzeitmöglichkeiten:
    • die während des Elterngeldbezugs und der Elternzeit zulässige Arbeitszeit wird von 30 auf 32 Wochenstunden angehoben
    • Der Partnerschaftsbonus kann künftig mit 24 bis 32 Wochenstunden, statt mit bisher 25 bis 30 Wochenstunden bezogen werden
  • Länger Elterngeld für Frühchen:
    • kommt das Kind sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin oder früher auf die Welt, erhalten Eltern zusätzliche Monate Elterngeld
  • Verwaltungsvereinfachungen und Klarstellungen

Hier können Sie alle Einzelheiten zur Elterngeld-Reform durchlesen, die aktualisierte Broschüre Elternzeit und Elterngeld können Sie hier herunterladen. Hier finden Sie ein anschauliches Erklärvideo des BMFSFJ.

Quelle: Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend

Folge 26: Stadtteilverein Heidelberg-Weststadt

In dieser Folge unserer Stadtteileserie dreht sich alles um die Heidelberger Weststadt. Egal, ob man im Grünen Energie tanken, sich auf dem Wilhelmsplatz mit Bekannten treffen, oder in einem der zahlreichen Läden zum Shoppen gehen möchte – in der Weststadt wird jeder fündig.

Marlen Pankonin, die 1. Vorsitzende des Stadtteilvereins West-Heidelberg e.V. spricht mit uns über das Leben in einem der beliebtesten Stadtteile Heidelbergs, das geplante „Weststadtfest-Light“ und erklärt, was es mit dem Aktionsbündnis „schöner Willi“ auf sich hat.

Viel Spaß beim Reinhören!

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Wir suchen Verstärkung! Projektmitarbeit im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Das ‚Bündnis für Familie Heidelberg‘ ist ein Arbeitgebernetzwerk, das sich für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzt. Im Bündnis engagieren sich Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, lokalen Institutionen, Verwaltung und Politik, die Geschäftsführung ist bei der Heidelberger Dienste gGmbH angesiedelt.

Wir suchen ab Oktober Verstärkung (m/w/d) für unser Koordinationsteam in Teilzeit

Ihre Aufgaben:
  • Netzwerkarbeit: Ansprache von Unternehmen, Pflege des Netzwerks und allgemeine Administration
  • Projektarbeit: Selbständige Durchführung von Projekten und Veranstaltungen, Begleiten von Arbeitsgruppen, Entwickeln und Platzieren neuer Themen
  • Öffentlichkeitsarbeit: Korrespondenz mit Akteuren und Kooperationspartnern, Erstellen von Presseinformationen und Newsletter, Pflege der Homepage und der Facebook-Seite
Ihr Profil:
  • Sie haben Interesse am Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und möchten sich für eine bessere Vereinbarkeit in der Arbeitswelt einsetzen
  • Sie haben einen Hochschulabschluss oder bringen einschlägige Berufs- und Projekterfahrung mit
  • Sie sind engagiert, flexibel, kommunikationsstark, arbeiten sowohl team- als auch lösungsorientiert und zeichnen sich durch Eigeninitiative aus

Bei der Stelle handelt es sich um eine Elternzeitvertretung, die vorerst auf ein Jahr befristet ist. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 20 Stunden.

Interessiert?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 06. September per E-Mail an Sophia Tesfay: tesfay@hddienste.de

Fragen?

Gerne per E-mail oder telefonisch an Sophia Tesfay: tesfay@hddienste.de, 06221 – 141016

Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit

Planen Sie Ihren beruflichen Wiedereinstieg!

Die Berufsberatung im Erwerbsleben der Agenturen für Arbeit in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) macht Sie fit für den Arbeitsmarkt.

Nutzen Sie das Angebot der Berufsberatung im Erwerbsleben, um Ihren individuellen Wiedereinstieg zu planen.

In der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) bieten die Agenturen für Arbeit Landau, Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg maßgeschneiderte Beratungen für Ihre berufliche Entwicklung an.

Wir stellen Ihre Lebenssituation in den Mittelpunkt und stehen Ihnen mit Kompetenz und Leidenschaft zur Seite, um Ihre nächsten beruflichen Schritte zu konkretisieren. Der Blick über den Tellerrand gehört für uns dabei selbstverständlich dazu.

Unser Angebot richtet sich an alle, die schon erste Erfahrungen in der Berufswelt gesammelt haben und Orientierung suchen. Gemeinsam bauen wir auf vorhandenen Kenntnissen auf oder entwickeln mit Ihnen ganz neue Zukunftsmodelle.

Mit folgenden Anliegen und Fragestellungen können Sie sich gerne an uns wenden:

  • zum Wiedereinstieg nach Ihrer beruflichen Pause
  • zu Ihrer beruflichen Neu-/Umorientierung
  • zur Erweiterung Ihrer beruflichen Qualifikation
  • zum Erreichen Ihrer perspektivischen Ziele
  • zum Nachholen Ihres Berufsabschlusses

Dabei haben wir die Veränderungen des Arbeitsmarkts und Anpassungen durch die Digitalisierung immer im Blick, damit Sie auch morgen fit für den Arbeitsmarkt sind.

Sie haben Interesse an einer Beratung?

Senden Sie den ausgefüllten Anmeldebogen, den Sie auch auf unserer Internetseite finden, an folgende E-Mail-Adresse: Ludwigshafen.Beratung4.0@arbeitsagentur.de.

Alternativ können Sie uns unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 4 5555 00 Ihr Beratungsinteresse mitteilen. Die Beratungen finden je nach Ihren Möglichkeiten telefonisch, per Video oder persönlich statt. Im Video erklärt: Das bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben, weitere Informationen finden Sie im Flyer der Berufsberatung im Erwerbsleben.

Wir freuen uns auf Sie! Ihr BBiE-Team am Standort Heidelberg.

 

 

 

 

 

Ideen für eine bessere Welt

An drei Ferientagen fand diese Woche unser Workshop „social entrepreneurship“ statt. Engagierte Jugendliche haben sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen, angelehnt an die Sustainable Development Goals der UN, auseinander gesetzt und spannende und innovative Ideen für ein soziales Start-Up-Unternehmen entwickelt. Aus diesen Ideen für eine bessere Welt haben sie am zweiten Tag ein Produkt bzw. eine Dienstleistung und ein passendes Geschäftsmodell erarbeitet. Am dritten Tag stand dann der Pitch im Mittelpunkt – eine Präsentation des Modells vor einer Jury.

Vielen Dank an die Trainerinnen des Projekts „SEEd – Social Entrepreneurship Education“,die das Programm ansonsten im Rahmen von Projektwochen an Schulen durchführen, und deren Anleitung den Jugendlichen die professionelle Ausarbeitung ihrer unglaublich kreativen und innovativen Ideen ermöglicht hat.

 

 

 

 

 

 

 

Das Ferienangebot wurde von SEEd durchgeführt und in Kooperation mit dem Stadtjugendring Heidelberg, dem Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt heidelberg.de und dem Dezernat 16, Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum angeboten.

 

 

Neue Podcast-Folge: Im Gespräch mit Alexander Föhr

Folge 25: Im Gespräch mit Alexander Föhr

Am 26.09. ist Bundestagswahl, deshalb wird es in den nächsten Wochen immer wieder um Themen rund um die „Familienpolitik“ gehen. In dieser Folge haben wir mit Alexander Föhr gesprochen, der seit 2014 Stadtrat im Heidelberger Gemeinderat ist und aktuell für den Bundestag kandidiert.

Wahlkampf in Corona-Zeiten, das heißt bei Alexander Föhr zum Beispiel Praktika im Pflegeheim, bei einem Garten- und Landschaftspflegebetrieb, in Gastronomiebetrieben, bei einem Hausarzt und weiteren Einrichtungen und Betrieben zu machen.

Aber wie hat Alexander Föhr eigentlich die Corona-Zeit mit seiner Familie erlebt? Verspätete Kita-Eingewöhnung, Internet-Probleme bei Homeoffice und Homeschooling, endlich mal gemeinsam Mittagessen und mehr gemeinsame Zeit mit der Familie sind dabei nur einige Stichworte.

Welche Themen – speziell in Bezug auf die Familienpolitik – würde Herr Föhr mit nach Berlin nehmen, was funktioniert in Heidelberg bereits gut und wo gibt es noch Verbesserungspotenzial? Darüber und über vieles mehr haben wir in dieser Folge gesprochen.

Alternativ können Sie sich den Podcast auch über Spotify anhören. Alle vergangenen Folgen finden Sie hier.

Besuch von Familienministerin Lambrecht

In dieser Woche haben uns Familienministerin Christine Lambrecht, Oberbürgermeister Eckart Würzner, Bundestagskandidatin Elisabeth Krämer und Petra Hartwig, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Jobcenter Heidelberg besucht und sich über das Projekt „Stark im Beruf“ informiert. Das Projekt wird durch den Europäischer Sozialfonds – ESF gefördert und unterstützt Mütter mit Migrationshintergrund beim beruflichen (Wieder-)Einstieg.

 

Seit 2015 konnten unsere Kolleginnen aus dem Projekt so 230 Frauen unterstützen und auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Unser Fazit: die Teilnehmerinnen bringen zahlreiche Potenziale und Stärken mit, die wir auf dem Arbeitsmarkt gut gebrauchen können. Mit der notwendigen Unterstützung und Ermutigung können sich die Frauen im Projekt eine berufliche Perspektive erarbeiten und erste Schritte ins Erwerbsleben machen.

Außerdem haben wir uns über unterschiedliche Themen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Familienfreundlichkeit in der Arbeitswelt, die Situation von Familien ausgetauscht.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Interesse an unserer Arbeit und den spannenden Austausch!

 

Alleinerziehende weiter unter Druck

Die neue Publikation von Professorin Anne Lenze für die Bertelsmann-Stiftung nimmt die sozioökonomische Lage alleinerziehender Familien in den Blick. Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2014 werden die seither erfolgten Reformen analysiert und kritisch bewertet, außerdem der Vorschlag eines Teilhabegeldes für Kinder und Jugendliche zur Verbesserung der Lebenssituation diskutiert.

 

 

Neue Podcast-Folge: Selbsthilfe – Unterstützung auf Augenhöhe

Folge 24: Selbsthilfe – Unterstützung auf Augenhöhe

Chronische Erkrankungen, Suchtprobleme, Krebserkrankungen, Angehörige um Suizid, Trauer, psychische Probleme – das sind nur einige Themen, zu denen es in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis Selbsthilfegruppen gibt. Wie sind die Gruppen organisiert? Wie unterstützt das Selbsthilfebüro Heidelberg? Wie laufen die Treffen bei der AGUS-Gruppe ab? Was kann die Gruppe leisten und wo liegen die Grenzen? Und woran liegt es, dass das Thema Suizid immer noch ein Tabuthema ist?

Darüber sprechen wir mit Anette Bruder aus dem Leitungsteam des Selbsthilfebüros Heidelberg und Luisa Gerstenberger, Ansprechpartnerin für die Selbsthilfegruppe von Angehörigen um Suizid (AGUS).

Alternativ können Sie sich den Podcast auch über Spotify anhören. Alle vergangenen Folgen finden Sie hier.

Kinderflohmärkte

Mit dem Rückgang der Corona-Infektionszahlen werden nun auch wieder erste Kinderflohmärkte geplant – wir drücken allen die Daumen, dass die Flohmärkte erfolgreich stattfinden!

Wir schalten wieder regelmäßig die auf unserer Kinderflohmarktdatenbank eingehenden Inserate frei, so dass interessierte Eltern sich hier über aktuell anstehende Flohmärkte informieren können.

Workshop: Social Media Marketing – Pinterest für kleine Unternehmen

Am 17. Juli 2021 findet ein Workshop mit der Pinterest-Beraterin Alexandra Polunin im Bereich „Online Marketing – Pinterest für kleine Unternehmen“ statt. Der Workshop richtet sich an Einsteiger und alle, die überlegen, ob Pinterest ein geeigneter Marketing-Kanal für sie wäre.

Wenn Sie also schon länger darüber nachdenken, ob und wie Pinterest für Ihr Business optimal genutzt werden kann und welche Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen, dann melden Sie sich gerne zum Workshop unter info@familie-heidelberg.de an. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Näheres über Alexandra Polunin, ihr Business und Vereinbarkeit könnt ihr auch in ihrem Porträt auf unserem Blog nachlesen.