Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai

Der internationale Tag der Pflege erinnert am 12. Mai jährlich an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. Zu diesem Anlass danken wir allen Menschen, die in der Pflege tätig sind, Angehörige betreuen und pflegen sowie ehrenamtlich in diesem Bereich engagiert sind.

Die Hauptlast der Pflege liegt nach wie vor bei den Angehörigen
Laut Statistischem Landesamt waren im Dezember 2017 in Baden-Württemberg fast 400.000 Menschen pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung. Davon werden 76 Prozent zu Hause versorgt und 24 Prozent in Pflegeheimen.

Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von 7 bis 14 Jahren gewinnt die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Angehörigenpflege zunehmend an Bedeutung. Bereits heute hat jeder zehnte Beschäftigte in Deutschland pflegerische Verantwortung für einen Familienangehörigen. Dies geht oftmals mit einer gesundheitlichen Belastung der pflegenden Angehörigen einher. Laut ZQP-Report 2016 fühlen sich 80 Prozent der erwerbstätigen Pflegenden erschöpft (psychisch und physisch), 33 Prozent erkranken sogar selbst.

Unterstützungsmaßnahmen für pflegende Angehörige – eine Auswahl
Die Betreuung bzw. Pflege von hilfe- und pflegebedürftigen Menschen ist eine anspruchsvolle Tätigkeit mit viel Verantwortung. Um diese Herausforderung gut meistern zu können, sind vielfältige Unterstützungsmaßnahmen für pflegende Angehörige notwendig.

Das Pflegetelefon – telefonisches Beratungsangebot des Bundesfamilienministeriums
Mit dem Pflegetelefon hat das Bundesfamilienministerium ein anonymes und vertrauliches Beratungsangebot für Pflegende entwickelt. Die Expertinnen und Experten des Pflegetelefons beraten beispielsweise zu den Fragen: Wie wird Pflege organisiert? Wie finde ich eine passende Pflegeeinrichtung? Welche Kosten entstehen? Wer hilft mir, wenn mir die Pflege zu viel wird? Das Pflegetelefon ist von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr unter der Telefonnummer 030 20179131 und per E-Mail an info@wege-zur-pflege.de zu erreichen.

Der Pflegestützpunkt – die zentrale Beratungsstelle zum Thema Pflege in Heidelberg
Der Pflegestützpunkt Heidelberg ist bei Fragen rund um Krankheit und Pflege die zentrale Anlaufstelle in Heidelberg. Er berät kompetent, unabhängig und individuell Betroffene und Angehörige über Angebote vor Ort, hilft bei der Organisation von Pflege und anderen Entlastungsangeboten. Er berät in allen Fragen der ambulanten, sowie (teil-) stationären Versorgung, vermittelt in Kurzzeitpflege und stellt den Kontakt zur Pflegekasse her. Die Beratung ist kostenlos, sie kann telefonisch, im Pflegestützpunkt oder bei Bedarf vor Ort erfolgen. Kontakt: Dantestraße 7, 69115 Heidelberg, Telefon: 06221 – 5849000, E-Mail: pflegestuetzpunkt@heidelberg.de.

Betriebliche Pflegelotsen – die Ansprechpartner für Betroffene im Unternehmen
Der betriebliche Pflegelotse ist Ansprechpartner für Beschäftigte beim Thema Pflege, bündelt wichtige Informationen zum Thema Beruf und Pflege, ist Kontaktperson für Beschäftigte in der Pflegezeit und fördert dadurch eine familienfreundliche Unternehmenskultur. Über 100 betriebliche Pflegelotsen wurden bereits durch das ,Bündnis für Familie Heidelberg´ qualifiziert und engagieren sich nun bei Arbeitgebern aus Heidelberg und der Region. Das Qualifizierungsangebot richtet sich an Personalverantwortliche, Betriebsräte oder andere interessierte Beschäftigte im Unternehmen, die als Ansprechpartner für das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zur Verfügung stehen wollen. In der Fortbildung werden alle wesentlichen Informationen vermittelt, die benötigt werden, um Beschäftigte im Bedarfsfall bei der Orientierung zu unterstützen. Die kostenfreien Fortbildungen finden regelmäßig statt. Termine und weitere Informationen finden Sie unter www.familie-heidelberg.de.

Pflegelotsen-Netzwerk Baden-Württemberg
Unter www.pflegelotsen-bw.de wurde eine Plattform für betriebliche Pflegelotsen in Baden-Württemberg sowie daran interessierte Unternehmen entwickelt. Die Onlineplattform wurde passend zum 12. Mai 2018 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und bietet neben einer Übersicht über Anbieter, die betriebliche Pflegelotsen in Baden-Württemberg ausbilden, gebündelte Informationen und wirkungsvolle Lösungsansätze. Im Rahmen der Netzwerkarbeit finden Veranstaltungen wie der Vereinbarkeitskongress, Multiplikatorenschulungen und Vernetzungstreffen statt. Bei Fragen oder Anregungen können Sie sich unter der Telefonnummer: 06221 1410-20 oder per E-Mail: tesfay@hddienste.de an Sophia Tesfay wenden.

Neus Programm FerienOnJob Pfingsten. Anmeldung läuft

In diesen Pfingstferien vom 11.-14.06.2019 können Beschäftigte ihren Kindern wieder eine berufliche Orientierung geben und sie beim Berufsorientierungsprogramm„FerienOnJob“ anmelden. An vier Tagen dürfen Jugendliche zwischen 14-17 Jahren in unterschiedliche Unternehmen reinschnuppern. Auf dem Programms stehen Besuche bei der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau zum Thema grüne Berufe, bei REWE zu Ausbildungsberufen im Einzelhandel, im Krankenhaus Salem zur Krankenpflege und bei der Commerzbank. Wir danken den Kooperationspartnern für ihre Beteiligung und Unterstützung bei der Nachwuchsförderung. Nähere Informationen hier.

Broschüre ‘Schule fertig – und jetzt’? Ein Angebot für Beschäftigte und ihre Kinder

Viele Beschäftigte machen sich Gedanken, wie es nach der Schule für ihre Kinder weitergeht. Der Dschungel an beruflichen Möglichkeiten ist groß. Die Zeit zwischen Schule und Ausbildung ist ideal, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln und persönliche Fähigkeiten zu stärken. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten im In- und Ausland, vom FSJ über den Bundesfreiwilligendienst bis hin zum europäischen Freiwilligendienst oder internationalen Programmen. Hier kann eine erste berufliche Orientierung erworben und Klarheit für den weiteren beruflichen Weg erlangt werden.

Die Broschüre wird vom ‚Bündnis für Familie Heidelberg‘ kostenlos zur Verfügung gestellt.

2. Netzwerktreffen Parentrepreneurs: Nachhaltig erfolgreich

Das business-orientierte Netzwerk der Parentrepreneurs – Selbständig mit Kind – macht sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark, lebt vom Austausch selbständiger Eltern und widmet sich aktuellen unternehmerischen Fragestellungen. Das nächste Netzwerktreffen  findet am 12. April 2019 von 10.00 – 12.00 Uhr im Dezernat 16, Seminarraum, zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmertum statt.
Zu Gast sind die Nachhaltigkeitspionierin Isabelle Kempf aus Mannheim und Julia Gerner vom Schmucklabel Fremdformat aus Heidelberg. Die Gründerin Isabelle Kempf setzt sich mit ihrem Laden „umgekrempelt“ mitten in den Mannheimer Quadraten für eine faire und nachhaltige Mode ein. Umgekrempelt bietet echte Alternativen zum üblichen Modezirkus. Nachhaltige Rohstoffe, upcycling Unikate von Labels aus der Region, handgemacht und fair produziert: Slow Fashion setzt sich für einen wertschätzenden Umgang mit Kleidung ein. Über ihre Erfahrungen, wie man mit Nachhaltigkeit erfolgreich wird, werden uns Isabelle und Julia mehr erzählen. Die Teilnahme ist kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

2. Heidelberger Kongress zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege setzt deutliches Zeichen

Am 4. April 2019 fand der 2. Heidelberger Kongress zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege im Dezernat 16 statt. Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich mit den Chancen der „Lebensphasenorientierung“ als Strategie für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Das Konzept bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Vereinbarkeitsherausforderungen von Beschäftigten in einem größeren Kontext zu betrachten und dadurch passgenaue Maßnahmen zu entwickeln.

Das Programm umfasste einen Impulsvortrag, parallele Fachforen sowie eine Gesprächsrunde mit Experten aus der Praxis. Weitere Informationen sowie die Tagungsdokumentation finden Sie hier.

Neue Akteure im Bündnis

 

point marketing, Cyber Wear GmbH, das Institut für deutsche Sprache und habito e.V. haben sich dem Netzwerk angeschlossen

 

Im ersten Quartal diesen Jahres sind wieder einige neue Akteure zu unserem Netzwerk gestoßen. Wir freuen uns sehr darüber und heißen die Akteure mit ihren Themen herzlich Willkommen im Netzwerk! In unserer Rubrik ‘Akteur des Monats’ erhalten auch und gerade diese neuen Akteure die Gelegenheit, sich im Bündnis vorzustellen.

Point Marketing ist ein erfolgreiches Kommunikationsmarketing Unternehmen in Deutschland und zählt gleichzeitig zu den familienfreundlichsten Arbeitgebern der Stadt Heidelberg. Durch die Möglichkeit der komplett freien Einteilung der eigenen Arbeitszeit eignen sich unsere Stellen insbesondere für Eltern und Alleinerziehende, bei denen die Kinderbetreuung im Vordergrund steht! Point Marketing freut sich, seit Anfang 2019 Akteur im „Bündnis für Familie in Heidelberg“ sein zu dürfen. Unser Ziel ist es, vor allem Müttern und Vätern in der Region langfristig berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Die Versorgung der eigenen Kinder hat für uns absolute Priorität und wir möchten zeigen, dass sich Beruf und Familienleben mit den richtigen ‚Werkzeugen‘ dennoch wunderbar miteinander vereinen lassen.

Das international agierende Fullservice Werbemittel- und Merchandise-Unternehmen Cybergroup aus Mannheim ist Anfang Januar 2019 dem ‚Bündnis für Familie Heidelberg‘ beigetreten, um sich noch intensiver für Familienfreundlichkeit zu engagieren. Mit dem umfangreichen Portfolio an Lösungen von Kinder- und Ferienbetreuung über Bausteine einer familienfreundlichen Personalpolitik bis hin zu Angeboten zum Wiedereinstieg bzw. rund um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege setzen wir uns für die familienfreundliche Personalpolitik des Unternehmens ein. Die beiden Geschäftsführer Roman Weiss und Steven Baumgärtner gründeten ihr Unternehmen bereits mit blutjungen 17 Jahren im elterlichen Keller. Heute haben sie und ihre Mitstreiter selbst Familie – viele heutige Kollegen und Mitarbeiter waren von Anfang an dabei und drückten mit den beiden Geschäftsführern gemeinsam die Schulbank. Zusammen mit dem Unternehmen ist auch das Wissen gewachsen, was es bedeutet, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen. Gemeinsam mit der Weiterentwicklung des Unternehmens hat die kinderfreundliche und flexible Einstellung im Team diese Vereinbarkeit möglich gemacht.

Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) dokumentiert und erfasst die deutsche Sprache in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit.  Es gehört zur Leibniz-Gemeinschaft, die 95 Institute aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen umfasst. Das IDS legt großen Wert auf eine aktive Gleichstellungsarbeit, zu der als zentrales Instrument eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehört. Es unterstützt seine Beschäftigten in dieser Hinsicht auf vielfältige Weise, u.a. im Bereich der Kinderbetreuung und in Bezug auf die Angehörigenpflege. Erreicht wird dies insbesondere durch Angebote zur Umsetzung flexibler Arbeitsformen, etwa durch individuelle Festlegung von Arbeitszeiten, Arbeitszeitreduzierungen, individuelle Beurlaubungsregelungen und Möglichkeiten zur Heimarbeit. Wir freuen uns, seit Februar 2019 als Akteur am „Bündnis für Familie in Heidelberg“ beteiligt zu sein, denn wir sehen das Bündnis als starken Partner, der es uns ermöglicht, unsere Ziele im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch umfassender und nachhaltiger als bisher umzusetzen.

Wie wollen wir in Zukunft leben? Wie kann ein gutes Leben in einer besseren Welt gelingen? An vielen Orten stellen sich Menschen diese Frage. Auch wir von habito e.V. beschäftigen uns genau mit diesem Thema – und finden Antworten. Seit 2007 steht unser gemeinnütziger Verein für eine besondere Art der Begleitung von Menschen. Dabei nehmen wir die Gemeinnützigkeit durchaus wörtlich: Wir verstehen sie als besonderen gesellschaftlichen Auftrag, mehr als „nur Gutes“ zu tun. Wir wollen bewusst mitgestalten und Impulse geben, wie das Leben und Miteinander in Zukunft aussehen kann. Ganz konkret sind wir vor allem in drei Bereichen aktiv: Generationenwohnen, Orte der Begegnung, Betreute Wohnprojekte.

 

2. Heidelberger Vereinbarkeitskongress am 4. April 2019. Anmeldung wieder möglich.

Beruf, Familie und Angehörigenpflege individuell und bedarfsgerecht zu leben und zu vereinbaren, ist für Beschäftigte sowohl Wunsch als auch Herausforderung. Gleichzeitig sind familienfreundliche Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv, in Zeiten des Fachkräftemangels finden und halten sie leichter Personal.

Wie kann eine familienfreundliche, lebensphasenorientierte Personalpolitik in der Praxis gelingen? Wir laden Sie herzlich ein, mit uns darüber zu diskutieren. Das vielseitige Programm umfasst einen Impulsvortrag, parallele Fachforen sowie eine Gesprächsrunde mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und bietet Raum für überregionalen Austausch.

Eine Anmeldung ist bis zum 28. März 2019 möglich bei: Sophia Tesfay, Tel. 06221 1410-20 oder E-Mail: tesfay@hddienste.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Nächstes Parentrepreneurs Netzwerktreffen

Am Freitag, 22. Februar 2019, 10.00 – 12.00 Uhr im Dezernat 16

Mein Unternehmen: Recht und Absicherung einfach erklärt – so geht’s Du hast Dein eigenes Unternehmen oder möchtest gerade ein neues gründen! Eine tolle Idee! Doch vor den Themen ‚Recht‘ und ‚Absicherung‘ hast Du großen Respekt und weißt nicht wo du anfangen sollst? KEINE Angst! Wir möchten Dich gerne unterstützen und Dir diese Themen einfach und mit wertvollen und wichtigen Tipps erklären. Wir wollen Dir aufzeigen, welche Punkte Du beachten musst, damit Du Deinen Traum rechtssicher und abgesichert verwirklichen kannst.

Und was passiert eigentlich, wenn meinem Unternehmen oder mir als Unternehmer/in etwas passiert? Wie entscheidend das richtige Risikomanagement ist und welche Absicherungen ich als Unternehmer/in auf jeden Fall haben sollte, erklären wir Dir an ein paar Praxisbeispielen. Hier werden wir Dir wichtige Informationen u.a. zu den Themen Haftpflicht, Ertragsausfall, Rechtschutz, Absicherung im Krankheits- oder nach einem Unfall geben!

Referentinnen: Sabine Nielsen, Anwältin (Solicitor of England and Wales) / Kathrin Wagner, Vermögensberaterin

Checkliste “Trennung” jetzt online

Eine Trennung ist mit vielen Emotionen und Herausforderungen in unterschiedlichen Bereichen verbunden. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der organisiert und gestaltet werden muss. Dazu gehört Finanzielles und Rechtliches zu regeln, den Alltag umzustrukturieren und sich mit der neuen Situation anzufreunden. Eltern müssen sich zusätzlich um die Alltagsorganisation ihrer Kinder und deren Unterstützung kümmern. Das Bündnis für Familie Heidelberg bietet mit der “Checkliste Trennung” Orientierung zu den vielen organisatorischen Aufgaben, die eine Trennung mit sich bringt. So behalten Sie auch in chaotischen Zeiten den Überblick. Die Checkliste basiert auf einen Erfahrungsaustausch von Akteuren des Bündnis, welche an frisch getrennte Paare die Botschaft weitergeben möchten, dass Trennung auch eine Chance auf Neubeginn bedeutet.  


Porträt Sabine Nielsen und Kathrin Wagner zum Thema Recht & Geld

Als Parentrepreneurs muss man sich früher oder später mit Rechtsfragen auseinandersetzen. Sabine Nielsen ist eine englisch qualifizierte Anwältin, die sich 2011 mit ihrer Kanzlei in Mannheim selbständig gemacht und auf das Gebiet englisches Recht und Vertragsrecht spezialisiert hat. Kathrin Wagner arbeitet seit 2010 als selbständige Vermögensberaterin und ist der Auffassung, dass es in der heutigen Zeit immer wichtiger wird, über das Thema Geld nachzudenken, statt nur dafür zu arbeiten.

Sabine, du bist Solicitor of England and Wales, was verbirgt sich hinter dieser Berufsbezeichnung?

Sabine Nielsen, Solicitor of England & Wales

Das ist der offizielle Anwaltstitel in England. Ich bin Deutsche, habe Soziologie und Englisch in Birmingham studiert und in Rechtswissenschaften absolviert. Übrigens gab es zu dieser Zeit in England die erste Frauenfirma, für die es wichtig war, den Frauen auch die Möglichkeit zu geben von zu Hause aus zu arbeiten. Dort habe ich allerdings nicht gearbeitet, sondern dann ein Angebot in Dubai bekommen und habe dort mit Immobilienrecht und Vertragsrecht zu tun gehabt.

Ein spannender, internationaler Werdegang. Du arbeitest inzwischen selbständig. Mit welchen Anliegen bist du konfrontiert? 

Vertragsrecht, AGB´s, Dienstleistungsverträge, Non-Disclosure Verträge oder auch Geheimhaltungs-Verträge genannt, Urheberrecht, aber auch zu Fragen wie Datenschutz, Impressum, Haftungsausschuss bekomme ich unter anderem Anfragen von meinen Mandanten.

Worüber sollten sich Selbständige, Start-ups oder Existenzgründer zunächst Gedanken machen?

Kernpunkt ist die Geschäftsidee. Was brauche ich für mein Produkt? Möchte ich dieses über das Internet anbieten oder nicht? Hat man ein physisches Produkt oder eine Dienstleistung? Wem möchte man etwas anbieten? Dem Endverbraucher oder Geschäftskunden? Das sind die Kernfragen, aus welchen sich alle weiteren Punkte wie ein roter Faden entwickeln.

Kathrin, du arbeitest als Finanzcoach. Welche Themen begegnen dir in deiner täglichen Arbeit? 

Kathrin Wagner, Deutsche Vermögensberatung

Das Thema Finanzen und das Wort „Geld” wird in den meisten Fällen negativ behaftet (zumindest in Deutschland). Es gibt bzw. gab zu oft negative Presse, den Bereich Finanzen/ Finanzberater betreffend, so dass dieses Gebiet oft nicht beachtet wird, auch aus Angst, etwas “Falsches” zu machen. Halbwissen durch soziale Medien und Vergleichsportale lassen gerade “Neuanfänger”/ start- ups zu billigen Absicherungen greifen, die in den seltensten Fällen auf das Unternehmen angepasst sind mit der Einstellung “ich mache das selbst”.

Wie hoch ist eigentlich der Frauenanteil in der Finanzbranche?

Finanzberater sind immer noch vorwiegend männlich, was Frauen oft vor einer Beratung zurück schrecken lässt oder diese wichtige Aufgabe wird an den Ehemann/Partner übertragen. 

Wo liegt dein Arbeitsschwerpunkt?

Ich persönliche arbeite mit einer individuellen Finanzanalyse, einer Einnahmen- und Ausgabentabelle, einer Zielplanung und der genauen Betrachtung des eigenen Konsumkontos. Nach solch einer Aufstellung kann eine optimale Finanzstrategie erstellt werden und meine Kunden sind dankbar und erkennen den Mehrwert eines Coachings. Leider kommen viele meiner Mandanten erst, wenn es zu spät ist (z.B. ein Schadensfall schon eingetreten ist).

Mit welchen Fragestellungen bist du konfrontiert? 

Welche Versicherungen benötige ich zu Beginn einer Selbstständigkeit? Welche Kosten kommen auf mich zu und welche Schadensfälle können eintreten? Brauche ich diese überhaupt? Was mache ich eigentlich bei einem Krankheitsfall? (kurzfristig und langfristig?), was passiert wenn ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann? Wie sichere ich meine Familie ab? (wenn Hauptverdiener) Wie viele Rücklagen sollte ich bilden? 

Gibt es wichtige Gesetzesänderungen für 2019?

Es gibt mehr Kindergeld und eine Beitragssenkung für geringverdienende Selbständige. Hier die wichtigsten Änderungen für 2019.

Sabine, letzte Frage, inwiefern betrifft dich der Brexit persönlich?

Das ist eine komplexe Sache. Die Zulassung Solicitior ist nur unter europäischen Richtlinien gestattet. D.h. ab dem 29.3.2019 – wenn es zum harten Brexit kommt – dann existieren alle europäischen Richtlinien nicht mehr zwischen Europa und England und somit dürfte ich nicht mehr als Anwältin praktizieren. Deshalb bin ich gerade dabei den deutschen Anwaltstitel zu machen und mich zusätzlich über die Rechtsanwaltskammer in Irland anzumelden, welche die Bezeichnung automatisch anerkennt. Das ist meine eigene Übergangslösung (lacht).

Vielen Dank für das Interview. Wir freuen uns auf Euren Impulsvortrag bei den parentrepreneurs am 22.2.2019 im Dezernat 16.

Einladung: 2. Heidelberger Vereinbarkeitskongress am 4. April 2019

Beruf, Familie und Angehörigenpflege individuell und bedarfsgerecht zu leben und zu vereinbaren, ist für Beschäftigte sowohl Wunsch als auch Herausforderung. Gleichzeitig sind familienfreundliche Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv, in Zeiten des Fachkräftemangels finden und halten sie leichter Personal.

Wie kann eine familienfreundliche, lebensphasenorientierte Personalpolitik in der Praxis gelingen? Wir laden Sie herzlich ein, mit uns darüber zu diskutieren. Das vielseitige Programm umfasst einen Impulsvortrag, parallele Fachforen sowie eine Gesprächsrunde mit Experten aus Praxis und Wissenschaft und bietet Raum für überregionalen Austausch.

Weitere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Praktikumsplatz

Das Bündnis für Familie Heidelberg bietet ab September wieder einen Praktikumsplatz im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie an – geeignet für Studierende der Fachbereiche Bildungs- und Sozialwissenschaften. Bei Interesse und Fragen wenden Sie sich gerne an vonduerckheim@hddienste.de

Januar 2019

Wir hoffen, dass Sie alle gut ins neue Jahr gekommen sind, Sie alle guten Vorsätze umsetzen werden und sich natürlich weiterhin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark machen.

Auch das ‘Bündnis für Familie Heidelberg’ startet aktiv ins neue Jahr. Die Beiträge unten geben Ihnen einen kurzen Überblick über unsere aktuellen Aktivitäten. Wir freuen uns auf weiteren intensiven Austausch und gute Zusammenarbeit mit Ihnen. Herzliche Grüße von Ihrem Bündnis Team.

Save the date: 2. Pflegekongress am 4.4.2019

Im Frühjahr 2019 möchten wir den „Heidelberger Kongress zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege“ gemeinsam mit Ihnen fortsetzen. Beruf, Familie und Angehörigenpflege individuell und bedarfsgerecht zu leben und zu vereinbaren, ist für Beschäftigte sowohl Wunsch als auch Herausforderung. Gleichzeitig sind familienfreundliche Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv, in Zeiten des Fachkräftemangels finden und halten sie leichter Personal. Wie kann eine familienfreundliche, lebensphasenorientierte Personalpolitik in der Praxis gelingen? Wir laden Sie herzlich ein, mit uns darüber zu diskutieren. 

2. Heidelberger Kongress zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege

am Donnerstag, 4. April 2019 von 9.00 bis 16.30 Uhr

im Dezernat 16, Emil-Maier-Str. 16, 69115 Heidelberg

Weitere Informationen zum Betrieblichen Pflegelotsen finden Sie hier. Das Programm finden Sie in Kürze auf unserer Webseite.



Akteur des Monats

Seit Januar stellt das Bündnis für Familie Heidelberg auf der Webseite jeden Monat einen Akteur des Monats vor. Bündnispartner haben hier die Möglichkeit, ihr Unternehmen kurz zu präsentieren. Sie bekommen die Gelegenheit zu zeigen, wie sie sich in ihrem Unternehmen für Beruf und Familie einsetzen und warum das Bündnis für Familie Heidelberg für sie wichtig ist. Wir freuen uns, Ihnen das Engagement weiterer Bündnispartner im Laufe des Jahres vorzustellen.

Akteur des Monats September 2019: Der kleine Spanier 

Der kleine Spanier“ in Heidelberg – seit 2017 in der Unteren Straße mit einem Delikatessen-Geschäft zu finden, hat im März 2019 sein Restaurant eröffnet. Das Restaurant ist wunderschön an der historischen “Alten Brücke” von Heidelberg gelegen. Der vom Neckartal ausgehende mediterrane Charme setzt sich in der Einrichtung, der Auffassung von Gastfreundschaft und natürlich der kulinarischen Ausrichtung fort. Während des 2-monatigen Umbaus des Restaurants mit viel Kraft, Energie und Geduld entstand ein gemütliches, spanisches Restaurant mit familiärem Flair. Die Zeit, die man als Gast hier verbringt, fühlt sich an wie ein kleiner Urlaub mit seinen Liebsten. Der Neckarblick vollendet das Feeling und lädt zum Relaxen ein.

Kochen und Bewirten allein reicht dem Gastronomenpaar jedoch nicht. Seit diesem Sommer sind sie Akteure und Partner im Netzwerk ‚Bündnis für Familie Heidelberg’. Sie wollen mehr und engagieren sich für die Gemeinschaft und Familienförderung in Heidelberg. So bieten sie nicht nur eine ruhige Still-und Wickelmöglichkeit, sondern auch alle 2 Wochen ein Eltern-Kind-Café, zu dem sich Eltern gemütlich bei Kaffee & Kuchen austauschen können und die Kinder spielen gemeinsam. Das nächste Eltern-Kind-Café findet am 04.09. um 15 Uhr statt und trägt das Thema „Schmetterlinge“ – wir sind gespannt.

Für die Erwachsenen bietet „der kleine Spanier“ direkt aus Galizien – frisch importiert – Fisch und Fleisch. Der Fisch wird am Folgetag des Fangs angeliefert. Die offene Küche erlaubt es den Gästen bei der Zubereitung ihres Gerichtes hautnah dabei zu sein und Wünsche zum Gar-Grad oder Extras direkt mit dem Koch zu besprechen. José Luis, Koch (& Gesellschafter) stammt aus dem historischen Toledo, nahe Madrid und kocht seit seinem 5. Lebensjahr. Das gemeinsam mit seiner Oma ausgeübte Hobby Kochen wird zu seiner Berufung, seiner “La Pasion”. Nach seiner Ausbildung sammelt er international Erfahrung und absolviert in Spanien zusätzlich noch eine Ausbildung zum Sommelier. 

„Durch seine Herkunft und Pasion sind wir heute in der Lage, qualitativ beste Ware – ob Fisch, Fleisch oder Wein – aus Spanien zu beziehen und an unsere Gäste weiterzugeben. Unser Anspruch an Qualität ist unumstößlich und setzt Maßstäbe“ so die [einzige] Deutsche im Team – Nicole, Geschäftsführerin und Restaurantfachfrau, die seit 28 Jahren in der Gastronomie arbeitet. „In diesen langen Jahren durfte ich in Sterne-Restaurants, aber auch in der System-Gastronomie Erfahrungen sammeln. Unser gemeinsames Restaurant zu führen, unsere Gäste zu empfangen und für ihr leibliches Wohl zu sorgen ist meine Pasion. Auch ich habe durch meine langjährige Erfahrung und Wissbegierde ein umfangreiches und fundiertes Wissen über Speisen, internationale Kulinarik & Wein.“ berichtet sie.

Wenn Sie mögen, kommen Sie zu unseren Veranstaltungen, zum Beispiel Tastings – spanisches Bier, spanischer Wein oder Gin werden hier verkostet und erklärt. Auch einen Sushi-Kurs und eine Buchlesung sind im Angebot. Für weitere Info erkundigen Sie sich direkt beim kleinen Spanier oder unter www.der-kleine-spanier.de/veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Akteur des Monats August 2019: LOOQ GmbH 

Die LOOQ GmbH möchte Menschen verbinden, indem sie Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt. Ziel ist die Vermittlung von qualifizierten Mitarbeitern und motivierten Auszubildenden in ein langfristiges Arbeitsverhältnis in Deutschland. Dabei wird die Auswahl von Bewerbern mit Hilfe von kompetenten Beratern vor Ort durch den Einsatz von modernen Matching- und Kommunikationstechniken unterstützt. Damit wird die Sicherheit und das Vertrauen in die Bewerberauswahl erhöht und die Hürden, einen Mitarbeiter aus dem Ausland einzustellen, herabgesetzt. Weitere Informationen unter https://looqjobs.com.

Caroline Trost ist zusammen mit Elena Bichelmeier und Katja Tricks Mitinhaberin der LOOQ GmbH und möchte  durch ihre Mitarbeit im Orga-Team der parentrepreneurs auch dort dazu beitragen, dass Menschen – Selbständige mit Kind – sich verbinden, indem sie sich austauschen und miteinander netzwerken. Durch den Austausch mit anderen Netzwerkteilnehmer/innen hat sie selbst wichtige Impulse bekommen und Menschen kennen gelernt, deren berufliches Knowhow auf Firmenebene zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit geführt hat.

Akteur des Monats Juli 2019: Stadtwerke Heidelberg 

Die Stadtwerke Heidelberg sind einer der größten hundertprozentig kommunalen Energieversorger. In ihrem Netzgebiet in und um Heidelberg sind sie zuständig für Strom, Gas, Trinkwasser Fernwärme, Beleuchtung und Telekommunikation. Außerdem betreibt das Unternehmen die Schwimmbäder, die Bergbahnen und Garagen und hat Aufgaben zur Finanzierung und Koordinierung des ÖPNV in Heidelberg übernommen. Ihren Kunden bieten sie zahlreiche Services rund um Energiesparen und Klimaschutz an, und als Partner der Stadt Heidelberg haben sich die Energiewende vor Ort auf die Fahne geschrieben. Maßnahme für Maßnahme setzen sie dazu seit 2011 ihre Energiekonzeption 2020/ 2030um.

Für all diese Aufgaben braucht der regionale Energieversorger flexible und engagierte Mitarbeiter – und bietet dafür eine Kultur, die auf das richtige Maß an Eigenverantwortung und Miteinander setzt sowie eine gute Vereinbarkeit zwischen Privatem und Beruf ermöglicht. Das Unternehmen reagiert flexibel auf die Anforderungen in den verschiedenen Lebensphasen seiner Mitarbeiter und ist auch für vorübergehende Teilzeit-Beschäftigungen offen. Zudem bietet es viel Unterstützung: So laden die Stadtwerke Heidelberg zwei Mal im Jahr zum Elternzeitfrühstück im Unternehmen ein, um Kollegen in Elternzeit einen guten Anschluss an das Unternehmen zu ermöglichen. Weiter ist eine Kindertagespflege in Vorbereitung; voraussichtlich Ende 2020 wird sie an den Start gehen. Für Mitarbeiter, die Familienangehörige betreuen, stehen ausgebildete Pflege-Guides als persönliche Ansprechpartner im Unternehmen zur Verfügung. Klare und verlässliche Arbeitszeitregelungen, Sabbaticals und Homeoffice ermöglichen den Mitarbeitern eine gute Work-Life-Balance. In dem bundesweiten Forschungsprojekt Aktiv kommunalengagieren sich die Stadtwerke Heidelberg zusätzlich dafür, die Chancen der Digitalisierung für eine bessere Vereinbarkeit von Privatem und Beruf speziell vor dem Hintergrund tariflicher Regelungen bei kommunalen Unternehmen auszuschöpfen und neue Lösungen zu entwickeln.

Das Engagement der Stadtwerke Heidelberg als Gründungspartner im ‘Bündnis für Familie Heidelberg’, gestartet im Jahr 2012, hat dabei über all die Jahre immer wieder gute Impulse für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Unternehmen gegeben.

Akteur des Monats Juni 2019: Forscherfreunde 

Bei den Forscherfreunden wird fleißig geforscht und experimentiert. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 14 Jahren untersuchen hier Maschinen und Mechanik, bauen kleine Roboter und programmieren diese, führen naturwissenschaftliche Experimente durch und haben jede Menge Spaß. Die Forscherfreunde veranstalten Feriencamps, Kindergeburtstage, Workshops und Kinderprogramm für Events. Außerdem führen Sie Forscher-AGs an verschiedenen Schulen durch. Ihr Angebot, insbesondere die Feriencamps und die AGs, helfen Kunden bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber auch privat spielt das Thema für die Inhaber, Annette Holthausen und Sven Leitner, eine Rolle. Vier Kinder und ein Unternehmen bringen da die ein oder andere Herausforderung mit sich. Grundsätzlich ist Vereinbarkeit von Beruf und Familie mittlerweile viel diskutiert. Im Bezug auf die Selbständigekit gibt es aber Nachholbedarf.

Daher ist Annette Holthausen auch Teil der Arbeitsgruppe „Parentrepreneurs“ unter dem Dach des ‘Bündnis für Familie Heidelberg’. Die Parentrepreneurs sind ein Netzwerk für Selbständige mit Kind(ern), die sich in regelmäßigen Treffen zu business-orientierten Themen austauschen und dabei auch die Vereinbarkeit im Blick behalten. Das nächste Netzwerktreffen findet am 12.7. um 10.00 Uhr im Dezernat 16 statt zum Thema SEO Tipps und Tricks für Parentrepreneurs.

Akteur des Monats Mai 2019: Sozialstation St. Vitus 

Die Sozialstation St. Vitus ist ein alteingesessener Pflegedienst im Norden Heidelbergs und bietet häusliche Krankenpflege für ca. 600 Patienten/ Jahr in den Stadtteilen Handschuhsheim, Neuenheim, Ziegelhausen und der Gemeinde Dossenheim an.  

In unseren Reihen haben wir mehrere Mütter und Väter mit Kindergarten- oder Schulkindern; unsere individuell gestalteten Arbeitszeiten machen Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr gut möglich. Günstig ist auch die direkte Nachbarschaft zum Kindergarten St. Vitus und der Kinderkrippe St. Bernhard.

Unsere Mitarbeiter-innen werden bevorzugt dort eingesetzt, wo sie auch wohnen; so vermeiden wir lange Fahrzeiten zu Schulen oder Kindergärten, wenn die Kinder abgeholt werden müssen. Eine verlässliche Dienstplanung, sowie der Verzicht auf geteilte Dienste oder nächtliche Rufbereitschaft sind weitere wichtige Bausteine familienfreundlicher Arbeitszeitgestaltung.

Die Sozialstation St. Vitus ist seit Mai 2017 Partner des „Bündnis für Familie  in Heidelberg“; unser Anliegen ist es, unsere wertvollen Mitarbeiter-innen nicht wegen Unvereinbarkeit von Familie und Beruf zu verlieren und andere Mütter und Väter in der Ausübung ihres Pflegeberufs für uns zu gewinnen.

Akteur des Monats April 2019: Leibniz-Institut für Deutsche Sprache 

Das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) dokumentiert und erfasst die deutsche Sprache in Gegenwart und jüngerer Vergangenheit.  Es gehört zur Leibniz-Gemeinschaft, die 95 Institute aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen umfasst. Das IDS legt großen Wert auf eine aktive Gleichstellungsarbeit, zu der als zentrales Instrument eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehört. Es unterstützt seine Beschäftigten in dieser Hinsicht auf vielfältige Weise, u.a. im Bereich der Kinderbetreuung und in Bezug auf die Angehörigenpflege. Erreicht wird dies insbesondere durch Angebote zur Umsetzung flexibler Arbeitsformen, etwa durch individuelle Festlegung von Arbeitszeiten, Arbeitszeitreduzierungen, individuelle Beurlaubungsregelungen und Möglichkeiten zur Heimarbeit. Das IDS bietet Unterstützung bei der Betreuung von Kleinkindern, ein Eltern-Kind-Zimmer, das Angebot einer Kinderbetreuung während der wissenschaftlichen Jahrestagung unseres Hauses, Unterstützung bei der Sommerferienbetreuung von Schulkindern und einen Kostenzuschuss zur Kindergartenbetreuung. Speziell in Bezug auf die Angehörigenpflege und deren Vereinbarkeit mit der Berufstätigkeit steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein beim Bündnis für Familie Heidelberg ausgebildeter Pflegelotse als Ansprechpartner zur Verfügung.

Das IDS verfolgt das Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Beschäftigten zu fördern. Die genannten Regelungen stehen ausdrücklich Frauen und Männern offen und werden auch gleichermaßen in Anspruch genommen. Gleichzeitig tragen sie aufgrund der vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen dazu bei, insbesondere Frauen auf allen Ebenen ihrer wissenschaftlichen Karriere zu fördern und zu unterstützen, von der Betreuung von Abschlussarbeiten studentischer Hilfskräfte über die Unterstützung von Promotionen von Mitarbeiterinnen bis zur Förderung von Habilitationen und außerplanmäßigen Professuren, oder beispielsweise durch die Ermöglichung von Kurzzeitdozenturen im Ausland, von Lehrstuhlvertretungen u. ä. sowie durch einschlägige Qualifizierungsangebote.

Wir freuen uns, seit Februar 2019 als Akteur am „Bündnis für Familie in Heidelberg“ beteiligt zu sein, denn wir sehen das Bündnis als starken Partner, der es uns ermöglicht, unsere Ziele im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch umfassender und nachhaltiger als bisher umzusetzen.

Akteur des Monats März 2019: cyber-Wear Heidelberg GmbH

Das ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ und die Cybergroup engagieren sich für eine familienfreundlichere Arbeitswelt in Heidelberg

Das international agierende Fullservice Werbemittel- und Merchandise-Unternehmen Cybergroup aus Mannheim ist Anfang Januar 2019 dem ‚Bündnis für Familie Heidelberg‘ beigetreten, um sich noch intensiver für Familienfreundlichkeit zu engagieren. Mit dem umfangreichen Portfolio an Lösungen von Kinder- und Ferienbetreuung über Bausteine einer familienfreundlichen Personalpolitik bis hin zu Angeboten zum Wiedereinstieg bzw. rund um das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege setzen wir uns für die familienfreundliche Personalpolitik des Unternehmens ein.

Der Werbemittelhändler Cybergroup ist seit mittlerweile über 20 Jahren Erfahrung DER Ansprechpartner für Werbemittel, Merchandising und Corporate Fashion und in der Branche bekannt für seine große Innovationskraft und Kreativität. Mit seinem jungen Team steht das Unternehmen für nachhaltiges Handeln und soziale Verantwortung. Dies ist vor allen Dingen geprägt von moderner Flexibilität und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die beiden Geschäftsführer Roman Weiss und Steven Baumgärtner gründeten ihr Unternehmen bereits mit blutjungen 17 Jahren im elterlichen Keller. Heute haben sie und ihre Mitstreiter selbst Familie – viele heutige Kollegen und Mitarbeiter waren von Anfang an dabei und drückten mit den beiden Geschäftsführern gemeinsam die Schulbank. Zusammen mit dem Unternehmen ist auch das Wissen gewachsen, was es bedeutet, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen. Gemeinsam mit der Weiterentwicklung des Unternehmens hat die kinderfreundliche und flexible Einstellung im Team diese Vereinbarkeit dennoch möglich gemacht.

Der Arbeitsalltag im cyber-Team findet für einen Großteil der Mitarbeiter überwiegend digital statt. Optimale Ausgangslage für flexible Arbeitszeiten und auch Home Office, einem Arbeitsmodell, dem die Geschäftsführung überaus offen gegenüber steht und auch selbst nutzt. „Ob die Mitarbeiter hier oder zu Hause am Schreibtisch sitzen, ist nicht entscheidend, wichtig ist doch nur, dass die Arbeit gemacht wird. Unsere Mitarbeiter sind kompetent, gut untereinander vernetzt und stützen sich, wenn die familiäre Situation mal den Arbeitstag durcheinanderwirbelt“ sagt CEO Steven Baumgärtner.

Zu besonderen Anlässen sind immer auch die Familien der Mitarbeiter herzlich willkommen. Ein absolutes Highlight für die Werbemittelbranche ist der Cybergroup BeachCup, der jährlich am letzten Wochenende vor den Sommerferien stattfindet. An diesem Beach Volleyball-Turnier nehmen mittlerweile beinahe 40 Teams aus der gesamten Branche teil, das cyber-Team spielt mit und gegen Teams seiner Partnerlieferanten. Der „Anhang“ hat währenddessen immer riesigen Spaß auf der Hüpfburg, im Sand oder beim Eis-Essen.

Sowohl am Standort Mannheim als auch am Standort Wipperfürth bei Köln, bekommen Schüler regelmäßig die Möglichkeit zu einem Schnupperpraktikum in den verschiedensten Abteilungen. Hier wird ganz flexibel auf die Bedürfnisse und Wünsche der jungen Menschen eingegangen und ein fester Ansprechpartner bestimmt. Über Kooperation mit Schulen und Berufsschulen unterhält das Unternehmen weiterhin Kontakt mit den Schülern und informiert und unterstützt in der wichtigen Phase der Berufsorientierung.

Der Werbemittelhändler ist zudem stark sozial engagiert und spendet regelmäßig an verschiedene Organisationen. Augenmerk liegt vor allem auf Stiftungen und Vereinen, die sich für benachteiligte Kinder stark machen. Mit seinen Geld- und Sachspenden unterstützt Cybergroup unter anderem die Tschernobyl-Hilfe in Weißrussland, die Regine-SIXT-Stiftung sowie einzelne Schulen und Kinderheime in Deutschland.

Akteur des Monats Februar 2019: Point Marketing

Point Marketing ist ein erfolgreiches Kommunikationsmarketing Unternehmen in Deutschland und zählt gleichzeitig zu den familienfreundlichsten Arbeitgebern der Stadt Heidelberg. Durch die Möglichkeit der komplett freien Einteilung der eigenen Arbeitszeit eignen sich unsere Stellen insbesondere für Eltern und Alleinerziehende, bei denen die Kinderbetreuung im Vordergrund steht.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontaktieren im Namen renommierter deutscher Verlagshäuser Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen, wie beispielsweise Kindergärten, Schulen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser. Dort unterhalten sie sich mit den leitenden Personen über die jeweiligen beruflichen Aufgabenstellungen und bieten bei Bedarf individuelle Lösungen für den Arbeitsalltag in Form von hochwertiger Fachliteratur an. Zu unseren größten Kunden zählt unter anderem seit vielen Jahren die Klett Gruppe.

Point Marketing freut sich, seit Anfang 2019 Akteur im “Bündnis für Familie in Heidelberg” sein zu dürfen. Unser Ziel ist es, vor allem Müttern und Vätern in der Region langfristig berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Die Versorgung der eigenen Kinder hat für uns absolute Priorität und wir möchten zeigen, dass sich Beruf und Familienleben mit den richtigen ‘Werkzeugen’ dennoch wunderbar miteinander vereinen lassen.

Akteur des Monats Januar 2019: Stiftung Familienglück

Die Stiftung Familienglück ist in Heidelberg ansässig und gründet auf der Überzeugung, dass die Zukunft unserer Gesellschaft in dem gegenwärtigen Glück der Familien liegt. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht Projekte zu unterstützen oder auch (mit) zu entwickeln, die Themen rund um die Familie angehen, die sonst wenig gesellschaftliche Aufmerksamkeit erhalten.

Die Stiftung ist seit 2017 Akteur im ‘Bündnis für Familie Heidelberg’ – eine gute Vernetzung erhöht die Reichweite der Netzwerkpartner und es gibt immer wieder Projekte, bei denen ähnliche Ziele verschiedener Akteure zu tollen Ergebnissen führen. Im Bündnis ist Vostandsvorsitzende Anna Heimer hauptsächlich in der Arbeitsgruppe aktiv, die sich mit der Weiterentwicklung der Babysitterbörse beschäftigt. Aktuell setzt diese ein Projekt auf, mit dem Menschen mit Lebenserfahrung für eine Tätigkeit als Babysitter angesprochen werden sollen.

“Die Insel” für Ein-Eltern-Familien

Die Bürgerstiftung Heidelberg möchte die Situation für Eltern und Kinder in Trennungssituationen verbessern. Mit ihrem Projekt “Die Insel” wurde eine Wohnung gefunden als Begegnungsort mit Privatsphäre, an dem getrennt lebende Eltern mit ihren Kindern gemeinsame Zeit in einer familiengerechten und unbelasteten Umgebung verbringen können. Mehr Information unter www.insel-heidelberg.de.

Qualifizierung zum betrieblichen Pflegelotsen – Termine 2019 stehen fest

Ein Angebot zur Vereinbarkeit von Beruf und Angehörigenpflege 

Die Qualifizierungen zum betrieblichen Pflegelotsen finden am 4. April 2019 und am 17. Oktober 2019 in Heidelberg statt. In der Fortbildung werden alle wesentlichen Informationen vermittelt, die Pflegelotsen benötigen, um Beschäftigte im Bedarfsfall bei der Orientierung zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem gesetzliche Rahmenbedingungen, zentrale Angebote und Anlaufstellen vor Ort, Überblick über Pflegeformen/-möglichkeiten, Gesprächsführung und Kommunikation und die Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Die Teilnahme ist für Heidelberger Unternehmen kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Unternehmen aus anderen Städten und Gemeinden berechnen wir einen Unkostenbeitrag von 90 Euro.

Weitere Informationen zu den Qualifizierungen finden Sie hier. Für Anmeldungen und Rückfragen steht Ihnen Sophia Tesfay unter tesfay@hddienste.de und 06221 1410-20 zur Verfügung.

Projekt „Die Türöffner“ Gewinner des Marie Simon Pflegepreises 2018

In feierlichem Rahmen wurde auf der 5. Berliner Pflegekonferenz der Marie Simon Pflegepreis vergeben. Das Pflegelotsen-Netzwerk Baden-Württemberg zählte zu den Nominierten, der Preis ging jedoch an die Initiative „Die Türöffner – begegnen – begleiten – besuchen: Neue Wege zum Miteinander“. Das Netzwerk bringt ehrenamtlich engagierte und ältere Menschen zusammen, die Interessen und ähnliche Biografien verbinden. Wir gratulieren herzlich! Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Übersicht lokale Netzwerke für Selbständige

Heutzutage sind Business-Netzwerke aus der Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Welche Netzwerke gibt es und wie wählt man das richtige für seine eigenen Ziele aus? Da lebendige Netzwerke dynamisch sind und sich den verändernden Umständen anpassen müssen braucht es Informationen, in welchem Netzwerk sich die eigene Zielgruppe bewegt. Im Folgenden haben wir eine Netzwerkübersicht erstellt über lokale Netzwerke für Selbständige und Gründer/innen in Heidelberg und der Region.

Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Broschüre zum Elterngeld neu aufgelegt. Darin wird ausführlich und in bürgerfreundlicher Sprache über die gesetzlichen Regelungen zum Elterngeld, ElterngeldPlus sowie zur Elternzeit informiert. Außerdem enthält die Broschüre anschauliche Beispiele und hilfreiche Tipps, die eine individuelle Planung erleichtern können. Die Broschüre kann auf der Webseite des Ministeriums angesehen oder als pdf heruntergeladen werden.