Rückblick ‘FerienOnJob’ Sommer 2015

Was haben die Volksbank Kurpfalz, das Marriott Hotel, die Stadtwerke Heidelberg, Isover, Lisi, das Dezernat 16 und das Café Schafheutle gemeinsam?

Ganz genau! Alle waren dieses Jahr Kooperationspartner bei unserem attraktiven Ferienprogramm „FerienOnJob Sommer 2015“! Abseits von Schulstress und Druck hatten 15 Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren diesen Sommer wieder die Möglichkeit, in den Ferien in angenehm lockerer Atmosphäre eine spannende Woche lang in die unterschiedlichsten Branchen einzutauchen und abwechslungsreiche Berufe kennenzulernen. Nicht zuletzt, um auch eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und zukünftige Praktikumsplätze oder möglicherweise sogar den Traumberuf zu finden.

Ob handwerklich, kaufmännisch, technisch oder serviceorientiert – alles war vertreten. Die TeilnehmerInnen wurden über die verschiedenen Berufe informiert und durften auch selbst testen, wie es ist, eine Maschine zu bedienen oder einen Tisch für Hotelgäste perfekt einzudecken.

Die Resonanz war durchweg positiv und wir möchten uns bei Teilnehmern und Kooperationsunternehmen noch einmal ganz herzlich bedanken.

9. Bündnis-Lounge: Vereinbarkeit von Beruf und Familie kommunizieren. Ideen der Eltern von morgen.

Richtig spannend war die Lounge im Vorfeld für die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Grafik und Design der Johannes-Gutenberg-Schule, die mit dem ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ in diesem Schuljahr ein Kooperationsprojekt durchgeführt haben. Jede Schülerin und jeder Schüler der Klasse hat eine eigene Kampagne mit Plakat, Postkarten und einer Stofftasche zum Thema ‚Vereinbarkeit von Beruf und Familie’ entworfen.

Eine Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Unternehmen: Stadtwerke Heidelberg GmbH, Universitätsklinikum Heidelberg, Volksbank Kurpfalz e.G., sowie der Rhein-Neckar-Zeitung und Caroline Pöll Design hatte im Vorfeld der Lounge die schwierige Aufgabe, die kreativen, jungen Ideen zu bewerten. Zunächst wurden 10 der Plakate ausgewählt und als Roll-Ups gedruckt.

Keiner der Schülerinnen und Schüler hatte die fertigen Roll-Ups im Vorfeld der Veranstaltung zu Gesicht bekommen, umso beeindruckter waren sie dann von ihren tollen Endergebnissen. Schließlich war das Thema gerade für die jungen Leute fremd und daher schwer zu greifen. Die Lehrerinnen Viktoria Fuhr und Julia Jetter betonten, dass ein langer Arbeitsprozess und viel Mühe dahinter steckt und sie richtig stolz auf die tollen Entwürfe ihrer Klasse sind.

Bis zur Bündnis-Lounge wurden sowohl die Preisträger als auch die Höhe der Auszeichnung geheim gehalten. Umso größer war dann die Überraschung, als die vier Gewinner Stefanie Karpf, Jessica Klement, Celine Salf und Kostas Grigalaitis von der Jury nach vorn gebeten wurden und je einen Scheck in Höhe von 250,- überreicht bekamen.

Im Anschluss hatten alle noch einmal die Gelegenheit sich bei Kuchen und Brötchen auszutauschen und die Entwürfe zu bestaunen. Die TeilnehmerInnen konnten die Siegerentwürfe auch als Postkarten mit nach Hause und in ihre Unternehmen Institutionen nehmen.

Die Roll-Ups sind die nächsten beiden Wochen noch bei den Stadtwerken im Foyer zu sehen. Im Anschluss wandern sie als Ausstellung zu interessierten Heidelberger Unternehmen und Institutionen die damit die Möglichkeit erhalten, mit frischen und originellen Ideen das Thema ‚Vereinbarkeit von Beruf und Familie’ sichtbar zu machen.

die Roll-Ups
im Austausch mit der Jury
zwei Gewinner
Auszeichnung
die Klasse
Teilnehmerperspektive
Postkarten
Siegerentwürfe

Sie wollen die Wanderausstellung auch zu sich holen? Wir informieren Sie gerne!

Kontakt: info@familie-heidelberg.de

Rückschau ‘FerienOnJob Pfingsten 2015’

DSC_0042Vier Tage, 6 Branchen und 12 Jugendliche, die einen Blick hinter die Kulissen werfen konnten! Sie tauchten ein in die schillernde Welt der Hotellerie, erkundeten den Wald ganz im Sinne der Forstwirtschaft, lernten den Alltag eines Feuerwehrmanns kennen, erfuhren so einiges über das Landgericht und bekamen Einblicke in die Berufsfelder der Sparkasse und des Deutschen Roten Kreuzes. Wir möchten uns bei allen Unternehmen, insbesondere der Evangelische Stiftung Pflege Schönau, dem Marriott Hotel, der Sparkasse Heidelberg, dem Landgericht Heidelberg, dem Deutschen Roten Kreuz und der Berufsfeuerwehr Heidelberg für die tolle Zusammenarbeit bedanken! Die TeilnehmerInnen hatten so nicht nur die Möglichkeit, in verschiedene Ausbildungsberufe hinein zu schnuppern, sondern bekamen auch reichlich Informationen zu den unterschiedlichen Bewerbungsverfahren und konnten sogar direkte Kontakte für zukünftige Betriebspraktika knüpfen.

Eine einmalige Chance! Interesse geweckt? Wenn nun auch Du Lust hast, deinen zukünftigen Traumjob in den Ferien zu finden und dabei auch noch Spaß zu haben, dann mach mit und melde dich jetzt an! In den Sommerferien findet FerienOnJob vom 3.8. bis zum 7.8. statt, das Thema ist ‘5 Tage – 5 Branchen’ und das erwartet dich: Wir besuchen die Firma Isover, die Volksbank Kurpfalz, das Marriott-Hotel, die Stadtwerke Heidelberg, die Firma LiSi und weitere interessante Unternehmen in und um Heidelberg. Der Flyer steht demnächst zum Download zur Verfügung.

Unternehmen, die sich für dieses Projekt interessieren, finden weitere Informationen hier.

Dokumentation zur Fachtagung ‘Das neue Pflegezeitgesetz’

PressebildAuf Einladung des Bündnisses für Familie Heidelberg und des Kompetenzzentrums Beruf & Familie Baden-Württemberg kamen am 16.04.2015 rund 70 Teilnehmende im Rathaus Heidelberg zusammen, um mit Expert/innen aus Politik und Unternehmenswelt die neue Pflegegesetzgebung sowie betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu diskutieren.

Fachimpulse und praxisbezogener Austausch in Foren

Nach Impulsen von Peter Schmeiduch vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg und Christine Ehrhardt vom Kompetenzzentrum Beruf & Familie Baden-Württemberg fand eine Diskussionsrunde mit Unternehmensvertreter/innen statt.

Im Anschluss daran wurden in zwei Foren konkrete Ansätze zur betrieblichen Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf & Pflege vorgestellt und diskutiert. Aline Moser (Bündnis für Familie Heidelberg) und Mariel Radlwimmer (Deutsches Krebsforschungszentrum) stellten in Forum 1 das Konzept “Betrieblicher Pflegelotse” vor. In Forum 2 berichtete Iris Fahle (Landratsamt Göppingen) von den Unterstützungsangeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Landratsamt Göppingen.

Präsentationen der Fachtagung

Impulse

Fachforen

Galerie

Flyer
Pressebild
RNZ Artikel

Save the date: Fachtagung „Das neue Pflegezeitgesetz. Vereinbarkeit von Beruf & Pflege in der betrieblichen Praxis“

Kooperationsveranstaltung des Bündnisses für Familie Heidelberg und dem Kompetenzzentrums Beruf & Familie Baden-Württemberg

Mit der Novellierung der Pflegegesetzgebung wurden wichtige Impulse gesetzt, um Arbeitgeber und ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu unterstützen. Das Kompetenzzentrum Beruf & Familie BW und das Bündnis für Familie Heidelberg laden Sie ein, die Änderungen und Neuerungen gemeinsam mit Expert/innen aus Politik und der betrieblichen Praxis zu diskutieren. Was ändert sich für Arbeitgeber? Wie können Mitarbeiter/innen gezielt unterstützt werden? Diese Fragen werden in zwei Impulsen und in einer Diskussionsrunde mit Unternehmensvertreter/innen aufgegriffen.

Praxisbezogener Austausch in Foren

Gemeinsam mit Expert/innen aus der betrieblichen Praxis werden wir dann in zwei Foren konkrete Ansätze zur betrieblichen Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf & Pflege kennenlernen und diskutieren.

Themen der Foren sind:

  • Das Konzept betrieblicher Pflegelotse
  • Gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf & Pflege in Unternehmen

Ort und Zeit

Die Fachtagung findet am 16.4.2015 von 09:30 bis 13:30 im Rathaus Heidelberg, Heiliggeiststraße 1, 69117 Heidelberg statt.

Anmeldung

Anmeldungen sind ab sofort bis zum 7.4.2015 hier möglich. Der Programmflyer zur Veranstaltung steht in Kürze in den Portalen des Kompetenzzentrums und des Bündnisses für Familie Heidelberg zur Verfügung.

Kontakt

‘KIDZ for kids 2015’

‘KIDZ for kids.’ – so heißt das Bündnis-Ferienprogramm für Jugendliche ab 12 Jahren, das Schülerinnen und Schülern eine umfassende Qualifikation zum Babysitter ermöglicht. In diesem Jahr findet das Programm vom 30.3. bis zum 2.4.2015 statt, die Anmeldung ist ab sofort möglich. Der Kurs beinhaltet ein Babysitter-Zertifikat, einen führerscheintauglicher Erste-Hilfe-Kurs, ein spezielles Kommunikationstraining sowie eine Exkursion zur Berufsfeuerwehr. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit

Anfang 2015 wird das neue ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit in Kraft treten, mit dem Mütter und Väter Zeit für die Familie gewinnen und das Eltern den Rücken stärkt. Die Neuerungen gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Gern möchten wir Sie schon jetzt über die wichtigsten Regelungen informieren, die das Gesetz vorsieht. Denn wir wissen Sie als starken Partner an unserer Seite, um eine neue Qualität in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen. Ein Ziel, von dem nicht nur Familien, sondern auch die Wirtschaft profitiert. Im beiliegenden Faltblatt haben wir die wichtigsten Informationen für Sie zusammengefasst.

Unterstützung und Angebote für Familien müssen vielfältig und auf der Höhe der Zeit sein. Generell nehmen wir den Trend wahr, dass immer mehr Mütter mit kleinen Kindern erwerbstätig sein wollen und nach der Geburt schneller an den Arbeitsplatz zurückkehren möchten. Immer mehr Väter wollen sich stärker am Familienleben beteiligen, ohne dabei den Anschluss im Job zu verlieren.

Mit dem ElterngeldPlus gehen wir ganz konkret auf diese Bedürfnisse von Beschäftigten ein: Eltern, die nach der Geburt des Kindes bald wieder in Teilzeit arbeiten, erhalten künftig länger Elterngeld und können ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Partnerschaftliches Engagement in Familie und Beruf lohnt – wobei auch Alleinerziehende anderen Familienformen gleichgestellt sind und profitieren. Die Elternzeit wird deutlich flexibler. Für die Wirtschaft bedeutet das in Zeiten des demografischen Wandels und des wachsenden Fachkräftebedarfs eine schnellere Rückkehr von Beschäftigten ins Berufsleben und flexiblere Möglichkeiten bei der Personalplanung.

Darüber hinaus wird für das Elterngeld bei Mehrlingsgeburten das Gesetz klargestellt. Es gelten wieder die Regelungen, die ursprünglich vom Gesetzgeber intendiert waren. Eltern von Mehrlingen haben einen Elterngeldanspruch und erhalten wie bisher den Mehrlingszuschlag in Höhe von 300 Euro. Diese Regelung wird bereits zum 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

‘FerienOnJob 2015’ für Kooperationsunternehmen

FerienOnJob bietet 15 Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren in einer Ferienwoche die Möglichkeit, unterschiedliche Berufe und Berufsfelder verschiedener Branchen in der Praxis kennenzulernen. Dazu besuchen wir gemeinsam mit den Jugendlichen Unternehmen und Betriebe in und um Heidelberg. Das Projekt ist eine Kooperation des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’, der Wirtschaftsförderung Heidelberg und des Stadtjugendring Heidelberg. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf verabschiedet

Der Deutsche Bundestag hat heute (Donnerstag) den Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in zweiter/dritter Lesung verabschiedet. Mit diesem Gesetzentwurf werden die Möglichkeiten des Pflegezeitgesetzes und des Familienpflegezeitgesetzes enger miteinander verzahnt und weiterentwickelt. Pflegende Angehörige werden dadurch spürbar entlastet.

“Viele Menschen in Deutschland möchten ihre Angehörigen pflegen, leiden jedoch unter der Doppelbelastung von Pflege und Beruf. Wir bieten nun den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mehr Unterstützung, um diese besondere Situation zu meistern, ohne dabei ihren Beruf aufgeben zu müssen”, sagte Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,  Manuela Schwesig.

Die Einführung des Pflegeunterstützungsgeldes als Lohnersatzleistung bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung sowie der Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen und der Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit, schaffen dabei Sicherheit und Verlässlichkeit.

“Wir wollen den Familien, insbesondere für sehr belastende Situationen, den Rücken stärken”, so Schwesig weiter. Daher wird auch künftig eine Freistellung möglich sein, wenn ein pflegebedürftiges minderjähriges Kind außerhäuslich betreut werden soll. Eine Begleitung in der letzten Lebensphase findet ebenfalls Berücksichtigung. Die Gesamtdauer der Freistellungsmöglichkeiten, die auch kombiniert werden können, beträgt insgesamt 24 Monate. Darüber hinaus wird der Kreis der pflegebedürftigen nahen Angehörigen zeitgemäß erweitert. Künftig werden auch Stiefeltern, Schwägerinnen und Schwäger sowie lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaften einbezogen. Diese Neuregelungen sollen zu Beginn 2015 in Kraft treten.

In Deutschland werden derzeit 1,85 Millionen Menschen zu Hause gepflegt – zwei Drittel davon ausschließlich durch Angehörige. Eine Umfrage im Auftrag des Bundesfamilienministeriums hat ergeben, dass sich bei 79 Prozent der pflegenden Angehörigen Beruf und Pflege nur schlecht miteinander vereinbaren lassen.

Die sechs Aspekte des Gesetzentwurfs

  • 10-tägige Auszeit im Akutfall mit Lohnersatzleistung:Beschäftigte, die kurzfristig Zeit für die Organisation einer neuen Pflegesituation benötigen, können im Rahmen der kurzzeitigen Arbeitsverhinderung bis zu zehn Tage der Arbeit fernbleiben. Neu ist, dass dies mit einem Anspruchauf Pflegeunterstützungsgeld, vergleichbar mit dem Kinderkrankengeld, verbunden wird – eine Lohnersatzleistung, die den Verdienstausfall in dieser Zeit zu einem Großteil auffängt.
  • Sechs Monate Pflegezeit mit zinslosem Darlehen und Rechtsanspruch: Beschäftigte haben auch künftig einen Anspruch auf eine vollständige oder teilweise Freistellung von bis zu sechs Monaten. Dieser Anspruch wird künftig durch einen Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen ergänzt. Dieses Darlehen zur besseren Absicherung des Lebensunterhalts können die Beschäftigten direkt beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beantragen. Das Darlehen wird in monatlichen Raten ausgezahlt und deckt die Hälfte des durch die Arbeitszeitreduzierung fehlenden Nettogehalts ab. Auf entsprechenden Antrag kann auch ein niedrigeres Darlehen – bis zu einer Mindesthöhe von 50 Euro monatlich – in Anspruch genommen werden.
  • Familienpflegezeit als Rechtsanspruch mit zinslosem Darlehen:Neu im Gesetzentwurf ist die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Familienpflegezeit. Beschäftigte sind künftig für die Dauer von bis zu 24 Monaten bei einer verbleibenden Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden teilweise freizustellen, wenn sie einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen. Zusätzlich erhalten sie einen Anspruch auf ein zinsloses Darlehen.
  • Der Begriff der nahen Angehörigen wird erweitert: Bisher waren es Großeltern und Eltern, Schwiegereltern, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer eheähnlichen Gemeinschaft, Geschwister, Kinder, Adoptiv- und Pflegekinder, Adoptiv- oder Pflegekinder des Ehegatten oder Lebenspartners, Schwieger- und Enkelkinder. Hinzu kommen nun auch Stiefeltern, Schwäger/innen, lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaften.
  • Betreuung pflegebedürftiger Kinder: Auch können Beschäftigte (Eltern) für ein pflegebedürftiges Kind, das nicht zu Hause sondern in einer außerhäuslichen Einrichtung betreut wird, wahlweise und flexibel, wie bei der Pflegezeit, eine maximal 6-monatige vollständige oder teilweise Freistellung oder wie bei der Familienpflegezeit eine maximal 24-monatige teilweise Freistellung in Anspruch nehmen.
  • Begleitung in der letzten Lebensphase: In der letzten Lebensphase – zum Beispiel wenn ein Angehöriger im Hospiz ist – besteht für maximal 3 Monate ebenfalls die Möglichkeit, die Arbeitszeit ganz oder teilweise zu reduzieren, um den nahen Angehörigen zu begleiten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de.

Bündnis im Gespräch – Homeoffice. Richtig umsetzen

Am 5. November 2014 fand das jährliche Bündnis im Gespräch unter dem Motto ‚Homeoffice. Richtig umsetzten.’ statt. Zu Gast als Referenten waren die SAP SE und die Stadtwerke Heidelberg GmbH, die die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen den teilnehmenden Unternehmen erläuterten. Darunter unter anderem die Fragestellungen: Für welche Beschäftigtengruppe ist Homeoffice sinnvoll? Wer soll über die Einführung eines Homeofficearbeitsplatzes entscheiden? Wie viele Beschäftigte eines Unternehmens sollten höchstens im Homeoffice arbeiten, um den organisatorischen Ablauf nicht zu stören? Wie kann man Homeofficeplätze technisch effizient gestalten? Welche Versicherungsrelevanten Dinge müssen beachtet werden? Wie die Resonanz der Teilnehmenden zeigte, war das Bündnis im Gespräch eine gelungene Veranstaltung und die Unternehmen wollen das Thema Homeoffice weiter in ihren Unternehmen vorantreiben und umsetzen, und damit einen wesentlichen Beitrag für ein familienfreundliches Heidelberg leisten.

FerienOnJob 2014: Der Patient war eine Paprika

Pressefoto_www_Mit OP-Mantel, Haarschutzhaube, Handschuhen und Mundschutz bekleidet, sehen die Jugendlichen schon fast aus wie echte Ärzte.Ganz langsam und vorsichtig dringen sie in die Bauchhöhle des Patienten vor: eine Paprika, wie sich schnell herausstellt. Mit zwei dünnen Greifarmen sollen die Nachwuchsärzte die Samenkerne aus der Höhle der Frucht endoskopischherausoperieren. Eine ganz schön kniffelige Angelegenheit.

Im Rahmen des Sommerferienprogramms „Ferien on Job“, das vomBündnis für Familie nun schon zum dritten Mal angeboten wurde, hatten 15 Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren die Chance, an fünf Tagen in fünf verschiedene Branchen hineinzuschnuppern. In diesem Jahr waren es die Bereiche Energieversorgung, Tourismus und Gastgewerbe, Gesundheitswesen,Informationstechnik und Handwerk. „Es geht uns darum, Jugendlichen eine Berufsorientierung zu ermöglichen und so vielleicht auch dem Nachwuchs und Fachkräftemangel in klein- und mittelständischen Unternehmen entgegenzuwirken“, so Patricia Röser, Mitverantwortliche des Projekts.

Am dritten Tag ging es in die chirurgische Ambulanz des Salem-Krankenhauses. AngelikaMerz, Lehrerin für Pflegeberufe,erklärte den Jugendlichen, wie eine Ausbildung im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aufgebaut ist. Danach plauderte eine Auszubildende aus dem Nähkästchen und berichtete über ihre eigenen Erfahrungen im Job.

Wie es sich anfühlt, einen anderen Menschen zu pflegen, und wie es ist, selbst auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, erfuhren die Schüler beim gegenseitigen Zähneputzen am eigenen Leib. „Es ist ganz schön seltsam, wenn andere in deinem Mund hantieren“, meinte die 15-jährige Nadjeschda.

Intensiv- und Anästhesiefachpfleger Axel Schuler zeigte den Jugendlichen nicht nur, wie man sich richtig die Hände desinfiziert, sondern auch, was bei einem Notfall zu tun ist. Intubieren, beatmen und Herzdruckmassage standen auf dem Plan.

Höhepunkt war für alle die Operation am Übungsmodell Paprika. selbst operieren, statt Fernsehärzten dabei zuzusehen,war das Motto. Gar keine leichte Aufgabe, schließlich konnten die Nachwuchsärzte den Operationsbereich nur via Kamera auf einem Bildschirm sehen. Nur wenig kooperationsbereit rutschte die Paprika immer wieder aus dem Bild. Assistenzarzt Dr. Georgios Polychronidis leistete Schützenhilfe und zeigte, wie es geht. „Auch wir mussten am Anfang am Modell üben, bevor wir operieren durften“, so der Chirurg. Hoch konzentriert und mit ein bisschen Geduld gelang es schließlich allen, die Samenkerne aus der Frucht zu lösen. „Es hat richtig Spaß gemacht. Ich könnte mir vorstellen, später selbst Medizin zu studieren“, erzählte der 13-jährige Yassim enthusiastisch.

(Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung vom 8.6.2014, Eileen Oelschläger)

Berufe-Schnuppern für Jugendliche — ‘FerienOnJob — 5 Tage – 5 Branchen’

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Vom 4. bis 8. August bekommen 15 Jugendliche die Gelegenheit an 5 Tagen 5 spannende Branchen kennenzulernen. Es wird hinter die Kulissen unterschiedlicher Ausbildungsberufe geschnuppert. Von Energieversorgung, Tourismus- und Gastgewerbe über Gesundheitswesen bis zu Infomationstechnik und Handwerk, erfahren die Jugendlichen wie man sich in den unterschiedlichen Branchen bewirbt, welche Möglichkeiten es für ein Betriebspraktikum gibt und entdecken die Vielfalt an Berufen die sich in den verschiedenen Branchen verbergen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Rennen, fechten – und dem Regen trotzen

Fünfter Heidelberger Familiensporttag: Trotz schlechten Wetters tobten sich rund 120 Familien gemeinsam aus.Nicht nur die Sonne versteckte sich gestern hinter einer Wolkendecke: Auch viele kleine und große Freizeitsportler blieben lieber in den eigenen vier Wänden, als sich auf den Weg zum fünften „Heidelberger Familiensporttag“ im Tiergartenschwimmbad zu machen. Wer sich aber von dem grauen Himmel nicht abschrecken ließ, konnte sich an den 16 Stationen richtig austoben – und zwischendurch zur Abkühlung ins Schwimmbecken springen.

„Uns geht es darum, dass Familien gemeinsam sportlich aktiv sein können“, erklärte Martino Carbotti vom Sportkreis Heidelberg. Und deshalb sollten auch nicht Bruder gegen Schwester oder Kinder gegen ihre Eltern antreten, sondern alle zusammen Spaß an Bewegung haben. Jede absolvierte Station brachte einen Aufkleber – und wer als Familie mindestens zehn gesammelt hatte, konnte sportliche Preise gewinnen, darunter einen Golfkurs, ein Gleitschirmflieger-Training und ein „Schnupper-Segeln“.

Der Familiensporttag ist Teil der „Heidelberger Familienoffensive“ und wird vom Sportkreis in Kooperation mit dem städtischen Amt für Sport und Gesundheitsförderung, der Bäderabteilung der Stadtwerke und dem Bündnis für Familie organisiert.

Jede der rund um das Schwimmbecken verteilten Stationen wurde von einem anderen Heidelberger Sportverein auf die Beine gestellt. Wer der Fußballweltmeisterschaft noch hinterhertrauerte, versuchte beim TB Rohrbach, das Runde ins Eckige zu schießen. Schwindelfreie wagten sich an den Bewegungsparcours des KTG Heidelberg oder bei der TSG Ziegelhausen auf die „Slackline“ – ein zwischen zwei Bäumen gespanntes Band, auf dem nur besonders Geschickte balancieren ohne herunterzufallen. Außerdem standen etwa Basket- und Beachvolleyball, Tischtennis und Schwimmen auf dem Programm. Viele Vereine versuchten, Kindern und Erwachsenen eine Kostprobe ihrer Sportart zu bieten – und so Lust auf mehr zu machen. So ließ „Karate Dojo Fudokan“ Neulinge zuerst die Bewegungsabläufe kennenlernen, die Grundlage der Kampfsportart Karate sind. Etwa, indem sie mit einem Bein auf einem Medizinball balancieren und mit dem anderen Tritte austeilen – allerdings nur gegen sogenannte „Pratzen“ aus Plastik. Auch bei der Rugby-Station des Heidelberger Ruderklubs gab es einen Slalom statt Gegner zu bezwingen, und beim Fechtverein warteten Zielscheiben und aufgetürmte Dosen darauf, mit dem Florett besiegt zu werden. Mehr Fingerspitzengefühl verlangte „Speed Stacks“, bei dem Becher möglichst schnell aufeinandergestapelt werden müssen. Diese Station hatte es Henning besonders angetan. „Es macht einfach Spaß“, sagte der Zehnjährige, der sonst vor allem Handball spielt und mit gut vier Sekunden den „Speed Stacks“-Tagesrekord knackte.

Verschnaufpausen erlaubten den Besuchern die Fechtvorführungen und die Auftritte der Nationalmannschaft der Synchronschwimmerinnen. Die trainiert nämlich zurzeit in Heidelberg – und nutzte die Gelegenheit, ihre Kür für die Europameisterschaft im August schon vorab vor Publikum vorzuführen. Außerdem erlaubte ein Rollstuhlparcours den Badegästen, in die Haut eines Rollstuhlfahrers zu schlüpfen und über Hindernisse zu rollen, wie sie Gehbehinderten im Alltag an jeder Ecke begegnen.

Wer sich noch Hoffnungen auf besseres Wetter gemacht hatte, wurde enttäuscht: Ab 16 Uhr hatten die Besucher mit Schauern zu kämpfen. Trotzdem hätten sich bis zum Ende Eltern und Kinder an die Sport-Stationen gewagt, berichtet Marcotti – und 120 Familien hat er insgesamt gezählt. „Angesichts der Wetterlage bin ich ganz zufrieden“, resümierte der Organisator am Abend.

(Quelle: RNZ vom 21.07.2014, Von Samuel Rieth)

Familiensporttag bietet Spiel, Sport und Badespaß

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Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Heidelberg und des Sportkreises Heidelberg.

Beim Familiensporttag im Freizeitbad Tiergartenstraße können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern am Sonntag, 20. Juli 2014, viele neue Sportarten ausprobieren. Von 13 bis 18 Uhr bieten Heidelberger Sportvereine an 18 Stationen ein vielseitiges Mitmachprogramm: von Becherstapeln über Fechten und Hockey bis hin zu Spielen mit dem Schwingseil und Volleyball. Wer mindestens zehn Stationen besucht und dort sportliche Aufgaben gemeistert hat, nimmt um 17.45 Uhr an einer Verlosung teil.

Der Heidelberger Familiensporttag findet im Rahmen der Heidelberger Familienoffensive statt und wird vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg, dem Sportkreis Heidelberg und dem Bündnis für Familie Heidelberg organisiert. Die Teilnahme am Familiensporttag ist kostenlos, der Eintritt ins Schwimmbad kostet an diesem Tag für die ganze Familie nur vier Euro.

Buntes Rahmenprogramm

In der „Relaxzone“ am Kleinkinder-Spielplatz, die das Bündnis für Familie an diesem Tag eingerichtet hat, können Familien eine Verschnaufpause einlegen. Wer noch mehr Action braucht, kann den „Spidertower“ der AOK – eine Art Klettergerüst aus gespannten Netzen – erklimmen oder am Stand der Firma adViva einen Rollstuhlparcours absolvieren. Unterstützt wird der Familiensporttag zudem von den Stadtwerken Heidelberg Bäder und der Odenwald Quelle.

In diesem Jahr beteiligen sich folgende Sportvereine am Familiensporttag: AC Germania Ziegelhausen, TC Schwarz Gelb Heidelberg, Fechtverein Heidelberg, TSV Pfaffengrund, SRH Campus Sports, TB Rohrbach, TSG 78 Heidelberg, SV Nikar Heidelberg, KTG Heidelberg, TSG Rohrbach, TSG Ziegelhausen, Heidelberger RK, Karate Dojo Fudokan Heidelberg, TSV Handschuhsheim, Hockey Club Heidelberg, SG Kirchheim, Heidelberger TV, TSV Wieblingen.

Weitere Informationen sind unter www.sportkreis-heidelberg.de oder telefonisch unter 06221 432050 beim Sportkreis Heidelberg verfügbar.

(Quelle: Sportkreis Heidelberg, vom 14.07.2014)

Familiensporttag 2013

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Der Familiensporttag am Sonntag, 14. Juli 2013, von 13 bis 18 Uhr im Freizeitbad Tiergartenstraße lädt Eltern und ihre Kinder wieder dazu ein, gemeinsam Sportarten auszuprobierern. Die Heidelberger Vereine haben ein buntes Programm vorbereitet. Familien erwarten an 17 Stationen kleine sportliche Aufgaben.

Der „Heidelberger Familiensporttag“ findet im Rahmen der Heidelberger Familienoffensive statt und wird vom Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg, dem Sportkreis Heidelberg und dem Bündnis für Familie Heidelberg organisiert. Die Teilnahme am Familiensporttag ist kostenlos, der Eintritt ins Schwimmbad kostet an diesem Tag für die ganze Familie ab 12 Uhr nur vier Euro.

Familien stark im Team

Jede Familie erhält am Informationsstand zu Beginn eine Teilnahmekarte, mit der sie die einzelnen Mitmachstationen der Sportvereine besuchen können. Bei jeder Station muss die gesamte Familie eine sportliche Aufgabe meistern. Gelingt dies gibt es einen Aufkleber. Dabei können sie sich beispielsweise beim Becherstapeln, Fechten, Schwingseil, Hockey oder Tischtennis messen. Familien, die mindestens zehn Stationen erfolgreich durchlaufen haben, können an der Verlosung um zirka 17.45 Uhr teilnehmen.

Folgende Vereine beteiligen sich am Familiensporttag: Fechtverein Heidelberg, TSV Pfaffengrund, SRH Campus Sports, TB Rohrbach, TSG 78 Heidelberg, SV Nikar Heidelberg, KTG Heidelberg, TSG Rohrbach, TSG Ziegelhausen, TSG 78 Heidelberg, Heidelberger RK, Karate Fudokan Heidelberg, PSV Heidelberg, TSV Handschuhsheim, Hockey Club Heidelberg, SG Kirchheim, Heidelberger TV.

Zudem laden die DAK Gesundheit zu einer Hauttyp-Bestimmung und zum Gesundheitssport, die BVG Versicherungen zu einem Familienwettbewerb mit Wasserbällen, das Unternehmen Adviva zum Dosenwerfen sowie das Bündnis für Familie Heidelberg zu einer Relaxzone am Kleinkinder-Spielplatz, ein. Unterstützt wird der Familiensporttag zudem von der Stadtwerke Bäder GmbH & Co.KG.

Weitere Informationen sind unter www.sportkreis-heidelberg.de 

Label ‘familienfreundlicher Arbeitgeber Heidelberg’

Eine Kooperation mit den Master-Studierenden des Max-Weber-Instituts für Soziologie.

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Das ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ möchte ein regionales Label „familienfreundlicher Arbeitgeber Heidelberg“ entwickeln und implementieren, mit dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sichtbar gemacht werden soll.

Um dieses Label zu realisieren und nachhaltig in der Arbeit des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ zu verankern, kooperiert das Bündnis im Rahmen des Projektseminars „Organisationsanalyse und Organisationsentwicklung“ mit dem Max-Weber-Institut für Soziologie.

Eine Projektgruppe von Master-Studierenden beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in kleineren und mittleren Unternehmen spielt und wie das Thema gelebt wird. In den vergangenen Wochen haben die Studierenden zahlreiche Interviews mit Unternehmen und deren Mitarbeitern geführt, um sich einen Eindruck darüber zu verschaffen, welches die realen Bedürfnisse und Möglichkeiten vor Ort sind.

An dieser Stelle möchten wir allen teilnehmenden Unternehmen recht herzlich für ihre Bereitschaft danken, einen Teil zu diesem Entwicklungsprozess beizutragen!

Teil des Forschungsauftrags ist es, bis März 2015 die Konzeptualisierung eines Zertifizierungsverfahren zu erarbeiten, mit dem familienfreundliche Strukturen in kleinen und mittleren Unternehmen aus Heidelberg und Umgebung gemessen und abgebildet werden können. Dies soll die Grundlage für die Vergabe eines regionalen Labels für Heidelberg unter dem Dach des ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ bilden.

Die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes werden dann bei unserer Bündnis-Lounge 2015 präsentiert.

Ihr individueller Bewerbungsmappen-Check

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Sie möchten sich beruflich verändern, planen nach einer Familienphase den Wiederein­stieg oder den Neueinstieg in das Berufsleben und sich aussagekräftig bewerben? Sie suchen Unterstützung, da Sie unsicher sind, ob Ihre Bewerbungsunterlagen den aktuellen Standards entsprechen und Interesse an Ihrer Person wecken – schließlich zählt der erste Eindruck.

Jeden ersten Dienstag im Monat bietet das ‚Bündnis für Familie Heidelberg’ in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr einen kostenlosen Bewerbungsmappen-Check an. Expertinnen und Personalverantwortliche aus Heidelberger Unternehmen nehmen sich gerne Zeit für Sie. Setzen Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung und wir vereinbaren einen Termin.

Weitere Informationen finden sie hier.

Ein Tag bei der RNZ – 14 Schüler schnuppern bei einem Ferienprojekt in kreative Berufe

ste. „Was Kreatives oder was mit Medien“ – das sagen Jugendliche häufig, wenn sie nach ihren Berufswünschen gefragt werden. Einige können sich jetzt ein genaueres Bild machen. Beim Projekt „Ferien on Job“ schnuppern 14 Teilnehmer zwischen zwölf und 16 Jahren in dieser Woche in verschiedene kreative Berufe. Start war am Dienstag bei der Rhein-Neckar-Zeitung.Morgens durften die Schüler zunächst im Redaktionssitz in der Neugasse Lokalredakteur Steffen Blatt mit Fragen löchern: Wie kommt ein Artikel in die Zeitung? Wo kommen die Informationen her? Wie wird man eigentlich Journalist? Das und noch viel mehr wollten die Jugendlichen wissen. Nach der Mittagspause traf man sich im Pressehaus im Pfaffengrund wieder. Dort erfuhren die Schüler etwas über die 69-jährige Geschichte der RNZ, der stellvertretende Produktionsleiter Marco Theil erklärte den technischen Ablauf eines Produktionstages. Sabine Klekamp von der Grafik-Abteilung führte die Schüler anschließend durch die Büros, in denen etwa die Anzeigenabteilung oder der Vertrieb arbeiten.

Ein paar Meter weiter folgte der Abschluss (und Höhepunkt) des Tages: Ein Besuch im RNZ-Druckzentrum, wo an diesem Nachmittag der „Wochenkurier“ produziert wurde und Schichtleiter Engin Caydan schon zur Führung wartete. Dort sahen die Jugendlichen, wie die Druckplatten in großen Belichtern hergestellt werden, und besuchten das Papierlager. Und zum Abschluss durften sie die mehrstöckige Druckmaschine aus nächster Nähe betrachten, als die Seiten des „Wochenkuriers“ in rasender Geschwindigkeit über unzählige Rollen sausten. „Ich hätte nicht gedacht, dass der RNZ-Betrieb so groß ist“, meinte die 15- jährige Julia vom Helmholtz-Gymnasium am Ende. Denn zur RNZ gehören nicht nur die rund 60 Redakteure, sondern insgesamt über 250 Angestellte. Gestern waren die Jugendlichen bei einem Fotografen zu Gast, heute und morgen besuchen sie das Kreativwirtschaftszentrum „Dezernat 16“ und das Theater.

(RNZ vom 12.6.2014, Von Steffen Blatt)

Lebendiger Neckar 2014: Sandburgenwettbewerb für Heidelberger Familien lockt mit tollen Preisen

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Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auf Inline-Skates: Am Sonntag, 15. Juni 2014 von 11 bis 19 Uhr lockt Heidelberg wieder zum Aktionstag ‘Lebendiger Neckar’: Vom Schwabenheimer Hof über die Neckarwiese bis zur Alten Brücke bieten über 130 Akteure eine Vielzahl von Veranstaltungen, Vorführungen und Mitmachangeboten. Das nördliche Neckarufer wird zwischen der Ernst-Walz-Brücke und Kleingemünd an diesem Tag vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Auch das ‘Bündnis für Familie Heidelberg’ ist wieder mit dabei und verwandelt die Fläche rund um das Beachvolleyballfeld in eine Spiel- und Entspannungs-Oase mit Saft-Bar und leckerem Essen.

Für Heidelberger Familien findet, nach der guten Resonanz im letzten Jahr, nun zum zweiten Mal unser Sandbauwettbewerb statt: 10 Heidelberger Familien dürfen zwischen 11.30 und 12.30 Uhr Ihren Wohn-Traum aus Sand verwirklichen. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ergänzende Materialien wie Stöckchen, Steine oder auch kleine Figuren sind erlaubt. Wir stellen Eimer, Schaufel und Sand zur Verfügung – um alles andere kümmert sich jede Familie selbst.

Eine prominente Jury, bestehend aus Vertretern von Heidelberg Cement, der Rhein-Neckar-Zeitung und der Architektenkammer Heidelberg, bewertet die Ergebnisse. Auch in diesem Jahr winken wieder attraktive Preise für alle teilnehmenden Familien.

Familien, die an der Aktion teilnehmen möchten, bewerben sich bis Dienstag, 10. Juni 2014, 12 Uhr mit einer E-Mail beim ‘Bündnis für Familie Heidelberg’ (info@familie-heidelberg.de)